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Preußen Münster akzeptiert DFB-Strafe

Traditionsverein muss wegen Fanausschreitungen 8.000 Euro zahlen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten SC Preußen Münster im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen dreier Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger, begangen durch drei rechtlich selbständige Handlungen, mit einer Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro belegt.

In der 75. Minute des Heimspiels gegen den FC Hansa Rostock (3:4) waren während einer Spielunterbrechung Plastikbecher aus dem Münsteraner Zuschauerblock in Richtung des zuvor behandelten Rostocker Spielers Halil Savran geworfen worden. Der Spieler wurde dabei allerdings nicht getroffen.

Unmittelbar vor Beginn des Derbys beim VfL Osnabrück (1:0) wurden im Gästebereich mehrere rote Fackeln sowie Rauchpulver gezündet. Der Rauch stand dort minutenlang unter dem Stadiondach und verursachte bei zahlreichen Anhängern des SC Preußen starke Atembeschwerden. Einige Besucher mussten durch den Sanitätsdienst ambulant versorgt werden. Nach Spielende – die Mannschaften hatten den Platz bereits verlassen – zündeten Münsteraner Anhänger im Gästebereich Osnabrücker Fanutensilien an. Der Brand wurde von der Feuerwehr gelöscht.

In der 73. Minute des Spiels gegen den FC Rot-Weiß Erfurt (2:2) wurde nach dem Erfurter Tor zum 1:2 ein Becher aus dem Münsteraner Zuschauerblock in Richtung der jubelnden Spielertraube geworfen. Der Verein hat das Urteil inzwischen akzeptiert.

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