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Mülheimer William Mongil im Pech

Galopp München: Pferd blieb am Start stehen – Sieg für Almenräder.

Die Pechsträhne bleibt dem am Müheimer Raffelberg tätigen französischen Galoppertrainer William Mongil (Foto) erhalten. Erst zog ein Großbesitzer mit zwölf Pferden aus seinem Trainingsquartier aus. Am Sonntag in München-Riem blieb Mongil das Pech treu.  Der als zweiter Favorit am Toto notierte zweijährige Hengst Golestan (Stall Darius Racing) wollte mit seinem französischen Jockey Marc Lerner absolut nicht in die Startbox einrücken. Das zuständige Personal bewies viel Langmut, ließ das Rennen aber schließlich ohne Golestan abgehen. Ihne Spesen nichts gewesen für Mongil und Jockey Lerner.

Während Mongil in München glücklos war, trumpfte die ebenfalls in Mülheim tätige Trainerin Yasmin Almenräder mit dem fünfjährigen Hengst Naval, geritten vom Niederländer Adrie de Vries, schon in nächsten Riemer Rennen groß auf. Lange war der Hengst des Gestüts Niederrhein in kleinen Siebener-Feld im letzten Drittel auszumachen. Mitte des Einlaufs zog Danuwius nach vone, lieferte sich mit dem mächtig aufkommenden Naval ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Adrie de Vries Naval die größeren Reserven entlocken konnte. Naval, als Totofavorit (25:10) gestartet, kam als Sieger über die Linie. Als Prämie gab es 6.000 Euro.

In dem mit 25.000 Euro dotierten Bayerischen Fliegerpreis sollte eigentlich der von Jens Hirschberger für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) in Mülheim trainierte Daring Match starten, wurde dann aber zurückgezogen. Für Mülheimer Interessen war dagegen der von Yasmin Almenräder für den Stall Mandarin trainierte und vom Franzosen Antoine Coutier gerittene Mc Queen mit von der Partie, mischte auch von Beginn an weit vorne mit. Doch am Ende reichte es nicht ganz. Hinter dem 56:20-Sieger Amarillo (Jockey: Jozef Bojko/Bremen, Trainer: Peter Schiergen/Köln) sowie Forgino mit Adrie de Vries (NL) und El Suizo mit  Frabrice Veron (Frankreich) kam Mc Queen in dieser Sprinterprüfung über 1.300 Meter knapp geschlagen ins Ziel.

Nichts mit der Entscheidung zu tun hatte in einem weiteren mit 10.000 Euro dotierten Rennen für Dreijährige und Ältere der von Yasmin Almenräder trainierte vierjährige Wallach German Rules, geritten von Adrie de Vries. Er landete im geschlagenen Feld. Für die Überraschung des Tages sorgte der zum Totokurs von 208:10 siegreiche Wallach Doinyo mit Norman Richter (Everswinkel).

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