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Rapid Wien trennt sich von Büskens und Müller

Ex-Schalker nach 0:1-Heimniederlage gegen Wolfsberger AC beurlaubt.
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‚Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den Wolfsberger AC hat sich der österreichische Spitzenklub Rapid Wien von Cheftrainer Mike Büskens (auf dem Foto links) und Sportdirektor Andreas Müller getrennt. Die beiden ehemaligen „Eurofighter“ des FC Schalke 04, die maßgeblich am UEFA-Pokal-Triumph 1997 beteiligt waren, wurden mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Müller war seit Januar 2014 für Rapid tätig, Büskens erst seit Saisonbeginn. Aktuell steht Platz fünf zu Buche, der Rückstand auf Spitzenreiter Sturm Graz beträgt neun Punkte.

Präsident Michael Krammer, der Büskens und Müller die Entscheidung am Montagvormittag in Hütteldorf mitteilte, erklärt die Beweggründe: „So erfreulich der erreichte Einzug in die Gruppenphase der UEFA Europa League auch war, bleibt unser tägliches Brot die heimische Bundesliga. Hier ist die Bilanz in den letzten zehn Partien mit nur zwei Siegen und einem negativen Torverhältnis von 9:12 für einen Klub mit unseren Ansprüchen einfach viel zu wenig. Verletzungspech und Doppelbelastung können bei einem breit aufgestellten Kader nicht die einzigen Gründe für diese unzufriedenstellende Bilanz sein. Die Mannschaft spielt zwar überwiegend mit viel Herz. Von der erwarteten Weiterentwicklung ist aber leider wenig zu erkennen“, so Krammer zur Beurlaubung des Cheftrainers.

Zur Trennung von Andreas Müller erklärte der Vereins-Chef: „Er hat mit großem Engagement für den SK Rapid gearbeitet, durch Verhandlungsgeschick gute und gewinnbringende Transfers für den Klub ermöglicht sowie vielversprechende Spieler langfristig an den Verein gebunden. Nunmehr sind wir aber zu dem Entschluss gekommen, dass wir auch auf der obersten Ebene der Sportlichen Leitung einen Neuanfang starten möchten.“

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