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Sieg vor 13.003 Fans: RWE erneut im Pokalfinale

Nach 3:2 beim Wuppertaler SV fehlt noch ein Schritt bis zum DFB-Pokal.
Rekordsieger Rot-Weiss Essen (neun Titel) steht zum dritten Mal in Serie und zum zwölften Mal insgesamt im Endspiel um den Niederrheinpokal. Das Team von Trainer Sven Demandt setzte sich in einem nach der Pause dramatischen Halbfinale beim Regionalliga West-Konkurrenten Wuppertaler SV vor der Rekordkulisse von 13.003 Zuschauern im Zoostadion 3:2 (0:0) durch und ist damit auch beim zweiten „Finaltag der Amateure“ am Donnerstag, 25. Mai, (Christi Himmelfahrt) dabei.

Auf ihren Endspielgegner müssen die Essener allerdings noch einige Zeit warten, denn die zweite Halbfinalpartie zwischen dem West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen und Drittliga-Spitzenreiter MSV Duisburg wird erst am Dienstag, 2. Mai, (ab 19.30 Uhr) ausgetragen. Sollten sich dabei die Duisburger „Zebras“ durchsetzen und in der 3. Liga am Saisonende einen der ersten vier Tabellenplätze belegen, dann wäre auch Ex-Bundesligist Rot-Weiss Essen bereits vor dem Finale für die DFB-Pokal-Hauptrunde qualifiziert.

Drei Essener Treffer in nur acht Minuten

Der Wuppertaler SV, der sich im Endspiel 2016 an der Essener Hafenstraße 0:3 geschlagen geben musste, war in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit durch Niklas Heidemann (55.) 1:0 in Führung gegangen.

Die Gäste (ohne Kevin Grund/Sprunggelenkverletzung) zeigten sich aber nicht geschockt. Mit drei Toren innerhalb von nur acht Minuten wendeten RWE-Kapitän Benjamin Baier (Foto/60./68.) und Timo Brauer (63.) das Blatt zu Gunsten des Titelverteidigers und sorgten für Riesenjubel bei den rund 5.000 mitgereisten Fans der Gäste.

Abwehrspieler Peter Schmetz (80.) brachte die Hausherren noch einmal auf 2:3 heran, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. In der Nachspielzeit sah Wuppertals Kevin Pytlik noch wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (90.+4).

Für den WSV ist der Traum vom DFB-Pokal damit geplatzt. Zuletzt waren die Bergischen in der Saison 2007/2008 dabei, scheiterten damals erst im Achtelfinale vor 61.500 Zuschauern in der Gelsenkirchener Arena am FC Bayern München (2:5).

Negativer Beigeschmack: Die zweite Halbzeit konnte erst mit Verspätung angepfiffen werden, weil im Essener Fanblock Pyrotechnik gezündet worden war. Dem Verein droht deshalb eine Strafe.

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