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Galopp Düsseldorf: „Diana“-Spezialist Wöhler bietet Trio auf

Favoritin ist am Sonntag allerdings die Ullmann-Stute Well Timed.
Der Renntag mit dem „Henkel-Preis der Diana“, dem Deutschen Stuten-Derby, ist am heutigen Sonntag (erster Start um 13.30 Uhr) der Höhepunkt der Saison auf der Galopprennbahn in Düsseldorf. Das Hauptrennen, das zum 160. Mal ausgetragen wird und bereits zum 13. Mal unter dem Patronat von „Henkel“ gelaufen wird, ist mit seiner Dotierung von 500.000 Euro eines der wichtigsten Stutenrennen in Europa. Traditionell bieten der Hauptsponsor und der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein rund um dieses Top-Ereignis eine bunte Mischung aus Spitzensport und Familienfest.

Ein attraktives Rahmenprogramm mit erstmals einem weiteren internationalen Rennen („Fritz Henkel Stiftung-Rennen“) sowie sieben weiteren sehr gut besetzten Prüfungen, einem Markenparcours, dem „Schwarzkopf Hut Contest“ und einem attraktiven Kinderprogramm erwartet die Gäste. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel hat erneut die Schirmherrschaft über diesen Renntag übernommen.

An der Spitze der Wettmärkte in der „Diana“ (Start um ca. 16.25 Uhr), in der nur dreijährige Stuten laufen dürfen, steht die 2018 bei drei Starts noch ungeschlagene Well Timed aus dem Stall von Gerog Baron von Ullmann. Trainiert wird die zuletzt im Hoppegartener Diana-Trial erfolgreiche Stute vom Franzosen Jean-Pierre Carvalho (47) in Bergheim bei Köln. Im Sattel von Well Timed sitzt der viermalige deutsche Champion-Jockey Filip Minarik (Köln).

Nach der kurzfristigen Abmeldung von Realeza schickt Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh), der den „Henkel-Preis der Diana“ dreimal in den letzten fünf Jahren (2016 Serienholde, 2015 Turfdonna, 2014 Feodora) gewinnen konnte, mit drei Pferden mehr als ein Viertel der Starterinnen in diesem Klassiker an den Rhein. Dabei ist auch Sand Zabeel, deren Besitzer Jaber Abdullah (Dubai) die Siegerin des italienischen Stutenderbys (Oaks d’Italia) für 50.000 Euro Gebühr am letzten Montag für dieses Rennen nachgenannt hat. Ihr Reiter ist Wöhlers Stalljockey Eduardo Pedroza (Gütersloh).

Ebenfalls nachgenannt wurde eine Lokalmatadorin: Come on City, seit Kurzem im Besitz des amerikanischen Eigner-Syndikats Team Valor, wird von Grafenberg-Trainer Ertürk Kurdu gesattelt und vom Italiener Michael Cadeddu geritten. Sie überzeugte zuletzt mit einem überlegenen Sieg in Köln.

Der Düsseldorfer Rennvereins-Präsident Peter Michael Endres hofft als Mitbesitzer von Viva Gloria (Trainer Jens Hirschberger, Mülheim/Ruhr, Jockey Lucas Delozier) ebenfalls auf ein gutes Laufen seiner Stute aus dem Gestüt Auenquelle, das Endres gemeinsam mit Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghauen) gehört. Einen besonderen Rekord könnte Vorjahressieger Andrasch Starke (Langenfeld) im Sattel von Night of England aufstellen. Der achtmalige deutsche Champion-Jockey, der schon jetzt Rekordsieger ist, könnte das Traditionsrennen zum siebten Mal in seiner Karriere gewinnen.

Mit dem „Fritz Henkel Stiftung-Rennen“ über 2.400 Meter (4. Rennen, 15.10 Uhr), dotiert mit 55.000 Euro, kommt ein weiterer Hochkaräter zur Austragung. Hier fordert der aktuelle Derbyjahrgang mit Destino (Jockey Martin Seidl/Köln) als Derby-Zweitem und Salve Del Rio (Vierter im „Blauen Band“) starke ältere Grand Prix-Pferde wie den Park Wiedinger Devastar (Adrie de Vries/NL) und die nachgenannte Karlshoferin Sky Full of Stars (Marc Lerner/Köln) als mögliche Gegner heraus.

Bis zu 20.000 Besucher werden am Sonntag auf dem Grafenberg erwartet. Insgesamt kommen neun Rennen mit über 700.000 Euro an Rennpreisen und Prämien zur Ausschüttung. 81 Pferde sind genannt, darunter aus der Düsseldorfer Trainingszentrale neben der „Diana“-Starterin Come on City (Trainer Ertürk Kurdu) noch sechs Kandidaten von Sascha Smrczek.

Foto-Quelle: Marc Rühl

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