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Mülheimer Galopper-Hengst sucht seinen Namen

Sohn von Derbysieger Wiener Walzer kommt von Bergheim zum Raffelberg.


Die Klappe geht runter. Aufgeregt stehen Pfleger und Besitzer neben dem Pferd – gleich geht es auf die Reise. Eine Reise in Richtung Ruhrgebiet, genauer gesagt nach Mülheim. Dort soll der Galopper-Hengst in absehbarer Zukunft Rennen für Mülheim bestreiten. Doch bis dahin gibt es noch eine Menge zu erledigen – zum Beispiel einen Namen zu finden. Denn noch ist das neue Pferd für Mülheim namenlos.

Aktuell hält sich der kommende Lokalmatador der Galopprennbahn am Raffelberg noch auf dem Gestüt Erftmühle in Bergheim auf. Dort wurde er schließlich geboren und in den ersten Monaten seines noch jungen Lebens begleitet. Eine Reise hat das aktuell noch namenlose Tier aber schon hinter sich – und genau da wurden Verantwortliche des Rennclubs Mülheim an der Ruhr auf das Pferd aufmerksam.

Bei der Jährlingsauktion in Iffezheim bei Baden-Baden benötigte der Mülheimer Vizepräsident Werner Krüger (UNIA Racing) nicht lange, um überzeugt zu werden. Mehr als 200 Pferde wurden bei der jährlichen Auktion den Experten aus dem In- und Ausland angeboten, gerade dieses eine blieb direkt positiv in Erinnerung. „Er stach direkt vom Aussehen heraus“, sagt Racing-Manager und Mülheims Rennbahninspektor Karl Trybuhl.

Doch es geht bei Rennpferden ja nicht ausschließlich um äußere Merkmale. Auch andere Aspekte wie Abstammung oder Gesundheit spielen bei einer solchen Auktion eine maßgebliche Rolle. Da auch diese Faktoren beim kleinen Hengst für Überzeugung unter den Mülheimern sorgten, war schnell klar, dass dieses Pferd demnächst zwischen Rhein und Ruhr laufen soll. Den Bietenden wurde das Tier dann wenige Minuten später zur Auktion noch einmal vorgestellt – und der Zuschlag ging an Werner Krüger für Mülheim. Nun hat man am Raffelberg mit der Neuerwerbung Großes vor.

Noch vier bis sechs Wochen dauert es, bis der neue Mülheimer Hengst tatsächlich dort ankommt, wo er in Zukunft seine beständige Heimat finden soll. Bis dahin tobt er noch in vertrauter Umgebung gemeinsam mit seiner Herde. Dann geht es für das Tier auf die kurze Reise von Bergheim nach Mülheim. Dort soll der Hengst dann auch seinen Namen erhalten, den der Rennclub ab sofort per Ausschreibung sucht.

Mitmachen kann jeder. Einzige Bedingung: Der Name muss nach Verordnung des Dachverbandes des deutschen Galopprennsports mit dem Anfangsbuchstaben der Mutter beginnen. Die Mutter des neuen Mülheimer Hengstes heißt Saaleland, das „S“ ist also vorgegeben. Alles was dann folgt, dürfen die Teilnehmer selbst entscheiden. Vater des neuen Mülheimer Hoffnungsträgers ist übrigens mit Wiener Walzer sogar der Derbysieger von 2009, damals trainiert von Jens Hirschberger (heute Mülheim).

Und wenn es dann soweit ist, könnte einer der Namen dann über die Lautsprecher erklingen – dann nämlich, wenn der neue Hengst für Mülheim zum ersten Mal an den Start geht. Klappe runter, nur dieses Mal ohne Aufregung beim Tier – dafür hoffentlich bei vielen Mülheimern, die ihrem neuen Pferd um Siege und Plätze mitfiebern.

Mitmachen und gewinnen:

– Senden Sie Ihren Namensvorschlag mit dem Anfangsbuchstaben „S“ bitte bis Sonntag, 30. September 2018, an den „Rennclub Mülheim an der Ruhr e.V.“ (Akazienallee 82, 45478 Mülheim/Ruhr) oder per e-mail an „info@rennclub-muelheim.de“ – und schon sind Sie beim Gewinnspiel dabei!

– Zu gewinnen gibt es: 1 x zwei Ehrenkarten inkl. Catering in der „Panorama Lounge“ an einem Renntag Ihrer Wahl im Jahr 2019, zwei Wettgutscheine im Gesamtwert von 50 Euro sowie 3 x zwei Freikarten für die Saison 2019.

– Die Teilnahmebedingungen und aktuelle Namensvorschläge können Sie der Facebook-Seite des „Rennclub Mülheim an der Ruhr e.V.“ entnehmen.

– Weitere Informationen zum Pferd und der Aktion gibt es beim Renntag am kommenden Samstag. Dann steigt am Raffelberg ab 12.30 Uhr (Veranstaltungsbeginn) der große Renntag der „RP-Gruppe“ mit zahlreichen Aktionen für die kleinsten Besucher.

Foto: Rennclub Mülheim an der Ruhr.

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