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WSV-Sportchef Hutwelker „nicht angst und bange“

Ex-Profi will sich durch „viele Gespräche“ einen Überblick verschaffen.
Kaum Zeit zum Durchatmen hatte Karsten Hutwelker (Foto) in den letzten Tagen. Für den Nachfolger von Manuel Bölstler als Sportdirektor des Wuppertaler SV in der Regionalliga West jagte ein Termin den nächsten: Freitag die erste Kontaktaufnahme, Samstag Vorstellung auf einer Pressekonferenz, Montag Gespräch mit Cheftrainer Adrian Alipour und Dienstag der erste Kontakt zur Mannschaft, für die am Samstag (14 Uhr) das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer FC Viktoria Köln ansteht. „In der Woche darauf geht es sicher etwas gelassener zu und ich kann anfangen, strukturiert und mit der nötigen Ruhe meinen Aufgabenplan abzuarbeiten“, so Ex-Profi Hutwelker im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker“ und MSPW.

Für den 47-Jährigen, der noch bis zum Saisonende als (beurlaubter) Trainer beim Nordost-Regionalligisten FC Oberlausitz Neugersdorf unter Vertrag steht und beim WSV daher zunächst ehrenamtlich arbeitet, geht es darum, sich so schnell wie möglich einen Überblick zu verschaffen. „Dafür werde ich viele Gespräche führen“, sagt der gebürtige Wuppertaler, der beim WSV auch schon als Trainer und Spieler aktiv war.

Wo Hutwelker im Duell mit der Viktoria Platz nehmen wird – auf der Bank oder auf der Tribüne – darüber wird sich der Fußball-Lehrer noch Gedanken machen. So oder so traut er dem WSV auch beim haushohen Titelfavoriten aus Köln etwas zu: „Ich habe mir den 1:0-Auswärtssieg in Aachen angeschaut. Das war ein Sieg des Willens. Mit einer solchen Leistung ist auch bei der Viktoria etwas möglich.“

Der Vorsprung der Bergischen auf einen Abstiegsrang beträgt acht Punkte. „Angst und bange muss bei uns keinem werden. Die Mannschaft wird die nötigen Zähler einfahren“, ist Hutwelker überzeugt.

Abseits des Geschehens auf dem Rasen will Hutwelker gemeinsam mit der Vereinsführung um Vorstandssprecher Alexander Eichner ein wichtiges Thema vorantreiben. Bei der Mitgliederversammlung am 8. April sollen die WSV-Mitglieder über eine mögliche Ausgliederung der Profiabteilung informiert werden. Hutwelker: „Nur so können wir auch überregionales Interesse schaffen.“

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