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Traben Berlin: Erster Triumph im Stuten-Derby für Michael Nimczyk

Achtmaliger Champion siegt mit haushoher 12:10-Favoritin La Grace.
Einen Tag vor der Entscheidung im 124. Deutschen Traber-Derby wurde am Samstag auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf das mit 82.775 Euro dotierte Finale zum Stuten-Derby (Arthur-Knauer-Rennen) entschieden. Zwölf dreijährige Stuten hatten sich vor zwei Wochen in vier Vorausscheidungen für den Endlauf qualifiziert.

Am Ende triumphierte die haushohe 12:10-Favoritin La Grace (Foto), mit der Deutschlands achtmaliger Champion Michael Nimczyk (Willich) zum ersten Mal in seiner Karriere das Stuten-Derby für sich entschied. Spielerisch leicht hatte La Grace, die dem Berliner Rennbahn-Besitzer Ulrich Mommert gehört, schon ihren Vorlauf gewonnen. Nun setzte sie sich auch im Finale durch. Gezüchtet wurde La Grace von der französischen Trabrennsport-Legende Jean-Pierre Dubois.

Nicht nur für Michael Nimczyk als Fahrer, sondern auch für Vater Wolfgang Nimczyk als Trainer und Ulrich Mommert als Besitzer war es jeweils der erste Erfolg in einem Derby.

Zweite hinter der überlegenen Siegerin wurde mit Rock my Dreams (61:10), gesteuert von Josef Franzl (Arget-Sauerlach), eine weitere Vorlaufsiegerin. Auf den weiteren Plätzen folgten Jetway Fortuna (126:10) mit dem Niederländer Cees Kamminga und Gaja (142:10) mit Jochen Holzschuh (Dülmen) im Sulky.

Zuvor hatte sich „Goldhelm“ Michael Nimczyk mit Marylin Monroe Bo (62:10) auch schon den Sieg im Trostlauf zum Stuten-Derby um 10.000 Euro gesichert. Auch hier sind Wolfgang Nimczyk als Trainer und Ulrich Mommert als Besitzer engagiert.

Bei insgesamt 14 Prüfungen flossen 507.813 Euro (Schnitt pro Rennen 36.272 Euro) durch die Wettkassen. Davon wurden 266.626 Euro (Schnitt 19.044 Euro) auf der Bahn selbst gewettet. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete der Veranstalter damit ein Umsatzplus von 34.000 Euro (2.500 Euro pro Rennen).

Foto-Quelle: Trabrennverein Berlin-Mariendorf/Heiko Lingk

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