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Marc Andre Kruska: „Ehrgeiz ist da – egal in welcher Liga“

Ex-Profi läuft künftig in der Kreisliga A für VfB Habinghorst auf.
Ex-Profi Marc Andre Kruska, der auf mehr als 300 Erst- und Zweitligaspiele zurückblicken kann, arbeitet inzwischen als Co-Trainer bei der U 19 des VfL Bochum. So ganz will der 32-Jährige die Fußballschuhe aber nicht an den Nagel hängen, sondern bald für den VfB Habinghorst in der Kreisliga A auflaufen. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Kruska über Hüftprobleme, Derbysiege und Weltstar Andrea Pirlo.

FUSSBALL.DE: Bislang waren Sie für den FC Frohlinde in der Landesliga am Ball. Warum haben Sie sich für den Schritt in die Kreisliga A entschieden, Herr Kruska?

Marc Andre Kruska: Schon während der vergangenen Spielzeit hatte ich wegen der räumlichen Nähe über einen Wechsel zum VfB Habinghorst nachgedacht, wollte dann aber noch auf einem etwas höheren Niveau in der Landesliga kicken. Um ganz ehrlich zu sein: Mein Fitnesszustand ist jedoch nicht mehr so gut, dass ich mich problemlos gegen jüngere Spieler durchsetzen kann. Schließlich musste ich wegen anhaltender Hüftprobleme meine Profilaufbahn beenden.

Wie ist der Kontakt zum VfB Habinghorst zustande gekommen?

Kruska: Mit VfB-Trainer Marc Olschewski hatte ich als Kind schon auf dem Bolzplatz gekickt. Wir sind in derselben Siedlung in Castrop-Rauxel aufgewachsen. Seitdem sind wir gute Freunde, der Kontakt ist nie abgerissen. Auch den Sportlichen Leiter Gordon Schwarze kenne ich sehr gut. Ich freue mich darauf, dass ich mit vielen alten Bekannten und Freunden zusammenspielen darf.

Früher hießen die Gegner AC Mailand oder FC Bayern München. Künftig kicken Sie gegen SC Arminia Ickern und FC Marokko Herne. Wie gehen Sie damit um?

Kruska: Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein sehr entspannter und bodenständiger Typ bin. Ich bringe aktuell ein paar Kilogramm mehr auf die Waage, will nur noch Spaß auf dem Fußballplatz haben. Der Ehrgeiz ist aber immer noch da – egal in welcher Liga. Ich bin motiviert. So war es und wird es auch immer bleiben.

Als Fußballprofi haben Sie in ausverkauften Stadien gespielt. Demnächst werden Sie auch auf Asche kicken. Wie schwer fällt Ihnen die Umstellung?

Kruska: Die meisten Vereine haben mittlerweile zum Glück Kunstrasenplätze (lacht). Einige Spiele werden wir aber sicher auf Asche machen. Das ist für meine Hüfte nicht so gut, aber daran gewöhnt man sich.

Sie arbeiten im Nachwuchsbereich des VfL Bochum als Co-Trainer der U 19 in der West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga. Welchen Karriereplan haben Sie sich zurechtgelegt?

Kruska: Ich mache gerade die DFB-Jugend-Elite-Lizenz als Trainer, werde damit in drei Monaten fertig sein. Danach will ich mich Schritt für Schritt weiterentwickeln, setze mir keine großen Ziele.

Das komplette Interview mit Marc Andre Kruska finden Sie auf FUSSBALL.DE.

Foto-Quelle: VfL Bochum

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