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Galopp Dresden: Dato lässt Düsseldorfer Albrecht Woeste jubeln

Vierjähriger Hengst gewinnt Großen Herbstpreis um 12.500 Euro.
Großer Erfolg für den Düsseldorfer Stall Grafenberg von Unternehmer Albrecht Woeste (Foto) beim Saisonfinale 2020 am Mittwoch (Buß- und Bettag) auf der Galopprennbahn in Dresden: Der von Sascha Smrczek in Düsseldorf für Woeste trainierte 39:10-Mitfavorit Dato dominierte den Großen Dresdner Herbstpreis (12.500 Euro, 2.200 Meter) gegen Enjoy The Moon und Perfect Pitch.

Jockey Alexander Pietsch (Bonn) sorgte in seiner früheren Heimat auf dem vierjährigen Mount Nelson-Sohn Ende der Gegenseite für die Vorentscheidung – mit dem cleveren Schachzug, den aktuellen Zweiten aus dem Großen Preis der Besitzervereinigung in Hannover ganz nach außen klar vor das Feld zu beordern.

Mit fünf Längen Vorsprung erreichte Dato die Zielgerade. Der noch einen Tick stärker gewettete Ittlinger Enjoy The Moon (37:10) versuchte nachzusetzen und verringerte den Abstand, aber gegen Dato, der souverän zur 7.000 Euro Siegprämie beim fünften Erfolg seiner Laufbahn kam, hatte er wie schon zuletzt keine Möglichkeit. Dreidreiviertel Längen betrug am Ende der Abstand. Es war eine beeindruckende Vorstellung des sicherlich weiter zu steigernden Dato.

Alexander Pietsch in einem ersten Statement: „Ich möchte mich beim Trainer und Besitzer bedanken für den Ritt. Dato hat es mir sehr leicht gemacht. Ich hatte den Mut, ganz nach außen auf den besseren Boden zu gehen. Schließlich hat er sich sehr leicht von den Gegnern verabschiedet.“ Enjoy The Moon stand bald als Zweiter fest und machte ein sehr formgemäßes Ergebnis perfekt. Perfect Pitch rettete als Dritte ihre erste Black Type-Platzierung knapp gegen die spät noch gut anpackende Lips Queen, Blue Dream und Salve Annetta.

„Ich bin glücklich, das hat sich Perfect Pitch mehr als verdient. Sie war schon dreimal Vierte auf dieser Ebene, nun hat es endlich bei ihrem wahrscheinlich letzten Start geklappt“, war Trainer Bohumil Nedorostek (Hannover) sehr zufrieden.

Erstaunlich viel Geld auf Darbovens Sir Vulcano

Es kommt sehr selten vor, dass ein von Andreas Wöhler (Gütersloh) für den Rennstall Darboven trainiertes Pferd eine Quote von 149:10 auf Sieg bezahlt. Doch der zweijährige Polish Vulcano-Sohn Sir Vulcano führte sich in einer 1.900 Meter-Konkurrenz glänzend ein und wurde sträflich unterschätzt. Der rechte Bruder des St. Leger Italiano-Siegers Sir Polski, der auch eine Nennung für das Derby 2021 besitzt, wehrte die Außenseiterin Andisheh und Nordstrand knapp ab. Siegjockey Jozef Bojko sagte: „Sir Vulcano war sehr gut vorbereitet. Er hat einen sehr anständigen Charakter.“

Jeweils zwei Volltreffer landeten die Trainer Claudia Barsig, Stefan Richter (beide Dresden) und Roland Dzubasz (Berlin-Hoppegarten) sowie die Jockeys Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh), Wladimir Panov (Hannover) und Nachwuchsreiter Leon Wolff (Köln). Der Wettumsatz belief sich nach neun Prüfungen auf 129.919 Euro.

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