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1. FC Köln bestätigt offiziell: Trainer Markus Gisdol muss gehen

Achte Heimniederlage (2:3 gegen Mainz 05) führt zur Trennung.
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln schwebt in höchster Abstiegsgefahr. Die Domstäter kassierten am 28. Spieltag ein spätes 2:3 (1:1) gegen den direkten Konkurrenten 1. FSV Mainz 05 und bleiben mit 23 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Relegationsrang 16 (Arminia Bielefeld) ist nach der achten Heimniederlage drei Zähler entfernt.

Ondrej Duda (43., Foulelfmeter) und Ellyes Skhiri (61.) brachten die „Geißböcke“ zwar zwischenzeitlich 2:1 in Führung. Am Ende standen die Gastgeber nach Treffern von Jean-Paul Boëtius (11.), Karim Onisiwo (65.) und Leandro Barreiro Martins (90.+2) aber mit leeren Händen da. Die Mainzer sind seit fünf Spieltagen ungeschlagen und kletterten mit jetzt 28 Punkten auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz.

Wie der 1. FC Köln inzwischen auch offiziell bestätigte, wurde FC-Trainer Markus Gisdol (Foto) schon kurz nach der Partie mit sofortiger Wirkung freigestellt. Nachfolger soll Friedhelm Funkel werden.

FC-Geschäftsführer Horst Heldt sagt: „Wir wollten das Spiel gegen Mainz unbedingt gewinnen. Obwohl die Leistung wieder gut war, haben wir keine Punkte geholt. Das war eine bittere Niederlage. Bis zum Saisonende sind es jetzt noch sechs Spiele, in denen wir unbedingt unser Ziel, den Klassenverbleib, erreichen wollen. Dafür müssen wir Ergebnisse erzielen. In dieser Hinsicht haben wir in den letzten Wochen stagniert. Mit einem Trainerwechsel wollen wir der Mannschaft für diese entscheidende Phase mit einer neuen Konstellation einen neuen Impuls geben.“

Markus Gisdol erklärt: „Die Mannschaft, mein Trainerteam und ich haben bis zuletzt alles investiert, um mit guten Leistungen zu guten Ergebnissen zu kommen. Das ist uns nach dem Derby nicht mehr geglückt. Das sage ich bewusst so, weil wir uns trotz guter Phasen in den Spielen nicht belohnt haben. Die Mannschaft hat unter schwierigen Bedingungen, die uns seit Saisonbeginn begleiten, immer alles gegeben. Ich wünsche meinen Jungs für den Saisonendspurt alles Gute und drücke ihnen und dem FC die Daumen, damit sie in der Bundesliga bleiben.“

„Wir sind Markus sehr dankbar. Er hat hier im November 2019 in einer nahezu aussichtslosen Situation übernommen und mit einer sensationellen Serie bis zum Beginn der Pandemie den Grundstein für den Klassenerhalt gelegt – und diesen zusammen mit unserem Team erreicht. Dabei hat er immer alles gegeben, die Ruhe bewahrt, nie seine Linie verloren und bis zum heutigen Tag mit seiner Arbeit überzeugt. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft“, so Horst Heldt weiter.

Foto-Quelle: 1. FC Köln

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