Startseite / Pferderennsport / Traben Berlin-Mariendorf: Sensation durch Heinz Kuhsträter

Traben Berlin-Mariendorf: Sensation durch Heinz Kuhsträter

88-jährige Trainer-Legende überrascht mit 415:10-Außenseiterin Isla.
Auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf gewann der dreijährige Hengst Days of Thunder am Sonntag als 32:10-Chance mit Thorsten Tietz (Schöneiche) im Sulky das mit 20.000 Euro dotierte Adbell-Toddington-Rennen, das zu den wichtigsten Derby-Vorprüfungen gehört. Für bayerische Farben siegte Days of Thunder leicht mit einer Länge vor Teatox (29:10), gesteuert von Rudolf Haller (Vaterstetten), und Jimmy Ferro BR (74:10) mit dem deutschen Berufsfahrer-Champion Michael Nimczyk (Willich).

Den Stutenlauf (10.000 Euro) zum Adbell-Toddington-Rennen gewann ALL IN LOVE (40:10) mit dem Niederländer Dion Tesselaar. Hinter der 15:10-Favoritin Gigi Barosso mit Robin Bakker (NL) landete die 415:10-Außenseiterin Isla mit „Altmeister“ Heinz Wewering (Berlin) sensationell auf Rang drei. Isla gehört Paul Kuhsträter (Münster) und wird von dessen Onkel Heinz Kuhsträter (Foto) in Gelsenkirchen trainiert. Der inzwischen 88-Jährige ist seit mehr als 70 Jahren im Trabrennsport aktiv.

Im Rahmenprogramm trug sich Rudolf Haller als einziger Fahrer zweimal in die Siegerliste ein. Je einmal waren unter anderem Michael Nimczyk, Victor Gentz (Kaarst/Berlin) und Jochen Holzschuh (Dülmen) erfolgreich.

Bei insgesamt elf Prüfungen und rund 1.000 zugelassenen Zuschauern auf der Bahn betrug der Wettumsatz insgesamt 143.434 Euro. Das entspricht einem Schnitt von 13.039 Euro pro Rennen. Auf der Bahn selbst wurden 33.523 Euro (Schnitt 3.047 Euro) umgesetzt. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen war der Rennbeginn in der Hauptstadt um fünf Stunden auf neun Uhr vorverlegt worden.

Das könnte Sie interessieren:

Traben Straubing: Bayerische Staatsministerin erstmals zu Gast

Auch Treffen mit Vertretern weiterer Trabrennvereine ist geplant.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.