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SV Sandhausen: Nach Beurlaubung neuer Job für Gerhard Kleppinger

Bisheriger Cheftrainer und Ex-Schalker soll Scouting-Abteilung aufbauen.
In der 2. Fußball-Bundesliga ist der dritte Trainerwechsel innerhalb von nur zwei Tagen perfekt. Nach der Entlassung von Aliaksei Shpileuski beim Schlusslicht FC Erzgebirge Aue und dem Rücktritt von Ole Werner bei Holstein Kiel hat sich jetzt auch der SV Sandhausen „nach intensiven Analysen der aktuellen sportlichen Entwicklung“ dazu entschieden, sein Cheftrainer-Duo mit dem Ex-Schalker Gerhard Kleppinger (auf dem Foto links) und Stefan Kulovits (rechts) ab sofort freizustellen.

„Wir haben in den letzten Wochen betont, dass wir erst am 10. Spieltag ein Zwischenfazit ziehen wollen – jedoch immer unter der Grundvoraussetzung, bis dahin von Spieltag zu Spieltag eine positive Weiterentwicklung in der Mannschaft zu erkennen. Leider war besonders in den zurückliegenden drei Partien keine positive Entwicklung zu sehen“, erläutert Jürgen Machmeier, Präsident des SV Sandhausen, die Beweggründe für die Entscheidung. „Vielmehr ist der umgekehrte Fall eingetreten. Deswegen haben wir nach einer gründlichen Analyse diese Entscheidung getroffen, die uns aus mehreren Gründen sehr schwerfällt, denn sowohl Gerhard Kleppinger als auch Stefan Kulovits haben eine lange Vergangenheit beim SV Sandhausen und große Verdienste im Verein.“

Gerhard Kleppinger arbeitete seit dem Jahr 2012 als Trainer für den Zweitligakader des SV Sandhausen – zunächst über viele Jahre als Co-Trainer, seit Februar dieses Jahres als Chefcoach. Diese Rolle hatte er gemeinsam mit Stefan Kulovits inne. Der Österreicher war selbst im Jahr 2013, damals noch als Spieler, zum SVS gekommen.

„Wir möchten uns bei beiden Trainern für die enorme Leistung bedanken, die sie in der letzten Saison zu unserem Klassenverbleib in der 2. Bundesliga beigetragen haben. Leider haben in der aktuellen Spielzeit jedoch die Ergebnisse und eine Leistungsentwicklung gefehlt“, betont Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des SV Sandhausen. Neben Kleppinger und Kulovits wird auch Co-Trainer Sargon Duran von seinen Aufgaben freigestellt.

Mit Gerhard Kleppinger haben die SVS-Verantwortlichen bereits eine einvernehmlich eine Folgelösung erabeitet, so dass der 63-Jährige dem Verein weiter erhalten bleiben wird. Kleppinger wird die Scouting-Abteilung des SVS neu aufbauen, die Anbindung der Leistungsmannschaften aus dem NLZ des SVS an den Profibereich intensivieren und zudem Projekte in den Schulkooperationen des SV Sandhausen verantworten.

Die Verantwortlichen des SVS werden die kommenden Stunden nutzen, um intensive Gespräche bezüglich der Neubesetzung des Cheftrainerpostens zu führen. Ziel ist es, kurzfristig eine Lösung zu finden, um dem neuen Cheftrainer möglichst viele Trainingseinheiten mit der Mannschaft vor dem Spiel bei Hannover 96 (Sonntag, 26. September, 13.30 Uhr) zu ermöglichen.

Foto-Quelle: SV Sandhausen

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