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Galopp Köln-Weidenpesch: FC-Renntag wird zum Publikumsmagneten

Autogramme von Baumgart, Modeste und Co. bei Besuchern sehr begehrt.
Besser hätten die Rahmenbedingungen für Präsident Eckhard Sauren und sein Team vom Kölner Renn-Verein nicht sein können: Derbysieg (3:1) in Gladbach für seinen 1. FC Köln am Karsamstag, Kaiserwetter beim FC-Renntag am Ostermontag zum Start in die Jubiläums-Saison – 125 Jahre Kölner Renn-Verein – und endlich wieder Besucherandrang auf der Galopprennbahn in Köln nach zwei Jahren Corona-Pandemie.

Mehr als 14.000 Besucher strömten nach Angaben des Veranstalters in den Weidenpescher Park, wo die Profis des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln um Cheftrainer Steffen Baumgart und Torjäger Anthony Modeste auch eine Autogrammstunde gaben. Auch Geißbock Hennes der IX. durfte nicht fehlen, erfreute sich großer Beliebtheit bei den kleinen und großen
Fans. Beim neunten FC-Renntag stand (fast) alles wieder im Zeichen des 1. FC Köln und seiner Stiftung. Pro FC-
Renntag sind das rund 50.000 Euro Spenden für soziale und caritative Projekte. Am Ostermontag knackte man in
diesem Zusammenhang die 450.000 Euro-Marke.

Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Vereinw, zog denn auch ein positives Resümee einer viel beachteten Eröffnungsveranstaltung: „Das war ein Festtag für Fußball- und Galoppsportfans gleichermaßen mit einer Klassestimmung auf der Bahn. Wir sind sehr dankbar, dass wir nach zwei Jahren Pandemie ein solches Fest mit unserem treuen Publikum feiern durften.“

Reifenpanne: Pietsch springt für Pedroza ein – und siegt zweimal

Neben dem mit 70.000 Euro dotierten Carl Jaspers Preis (eigener Bericht hier) gab es weitere sportliche Höhepunkt. Weil der etatmäßige Stalljockey von Trainer Andreas Wöhler (Gütersloh), Eduardo Pedroza, mit einer Reifenpanne auf der Autobahn liegen geblieben war, kam Jockey-Kollege Alexander Pietsch (Bonn) gleich zum Auftakt zu zwei sogenannten „Kistenritten“, die
der gebürtige Dresdner auch beide verwandelte. Mit dem hochüberlegenen Peace Warrior (38:10) stand der Sieger im Eröffnungsrennen früh fest, während sich der Ittlinger Lafarhho (43:10) im „Hein Bollow-Memorial“ nach großem Kampf für bessere Aufgaben empfahl. Der „Preis des 1. FC Köln“ ging in die Niederlande. Mit dem Auszubildenden Leon Wolff (Köln) im Sattel gewann der fünfjährige Wallach Rayguru (93:10) für Trainerin Romy van der Meulen aus Rijkevoort.

Ihren ersten Lebenserfolg feierte auch die kleine Schwester des großen Arc-Siegers Torquator Tasso. Mit Andrasch Starke (Langenfeld) im Sattel kam Tellez (23:10) zu ihrem ungefährdeten ersten Treffer. Markus Klug (Köln-Heumar) trainiert Tellez für Besitzer und Züchter Gestüt Schlenderhan (Bergheim). Spitzen-Jockey Starke gewann ebenso wie Bayarsaikhan Ganbat (Ratingen) zwei Rennen.

Die nächste Veranstaltung auf der Kölner Galopprennbahn findet am Sonntag, 8. Mai, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das „Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen“ (55.000 Euro Preisgeld) im Rahmen des Benefizrenntages zugunsten des Kinderschutzbundes Köln.

Foto-Quelle: Kölner Renn-Verein/Sabine Effgen

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