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Kaan-Trainer Thorsten Nehrbauer: „Lassen uns nicht blenden“

Aufsteiger ist nach vier Spielen Tabellenführer in der Regionalliga West.
Zehn Punkte aus vier Spielen und Rang eins: Der Saisonstart hat die Erwartungen beim 1. FC Kaan-Marienborn übertroffen. „Jeder genießt den Moment“, sagt Trainer Thorsten Nehrbauer (44) im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker und MSPW. „Davon lassen wir uns allerdings nicht blenden. Für uns geht es darum, so schnell wie möglich die 40 Punkte-Marke zu erreichen. Daran hat sich nichts geändert. Je weiter weg die Abstiegszone ist, umso glücklicher sind wir.“

Diesem Ziel kamen die „Käner“ in der Partie beim zuvor noch verlustpunkfreien SV Lippstadt 08 (1:4) trotz eines Rückstands näher. „Wir waren eigentlich schon von Beginn an die bessere Mannschaft, kassieren aber mit dem ersten Gegenzug das Tor“, so der Ex-Profi. „Davon haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiterhin unseren Stil gespielt. Die Tore sind uns dann zu den richtigen Zeitpunkten gelungen.“

Die Spielweise des Teams kommt im Siegener Stadtteil gut an, die beiden Auswärtspartien während der englischen Woche beim SV Straelen (1:0) und eben in Lippstadt verfolgten einige Fans sogar bei einem Public-Viewing im Vereinsheim. „Seit der Aufstiegsrunde in der Oberliga Westfalen ist im Umfeld eine Euphorie spürbar“, freut sich Nehrbauer. „Die Leute merken, dass sie bei uns leidenschaftlichen Fußball sehen können.“

Vor dem Spitzenspiel gegen den hochgehandelten SV Rödinghausen (Samstag, 14 Uhr) ist Kaan-Marienborn am Mittwoch (ab 19.30 Uhr) noch beim Westfalenligisten Türkspor Dortmund im Verbandspokal gefordert. „Nach der englischen Woche mit zwei langen Auswärtsfahrten werden wir die Belastung verteilen. Einige unserer jungen Spieler werden die Chance bekommen, sich zu zeigen“, kündigt der Trainer an.

Foto-Quelle: Bonner SC

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