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Wattenscheids Trainer Britscho: „Können gegen jeden mithalten“

SG Wattenscheid 09 am Samstag beim Wuppertaler SV gefordert.
Es war eine nahezu unfassbare Achterbahn der Gefühle für Fans, Spieler und Verantwortliche der SG Wattenscheid 09, die in der Regionalliga West um den Klassenverbleib kämpft. Mit etwas Abstand zur bitteren 4:5-Heimniederlage gegen den Ligaprimus SC Preußen Münster überwog die Enttäuschung über die liegengelassenen Zähler, zumal der Rückstand zum „rettenden Ufer“ auf fünf Zähler anwuchs. „Wenn man 1:4 zurückliegt, dann trotz Unterzahl in der Nachspielzeit zum Ausgleich trifft und am Ende doch noch verliert, dann kann man über das Ergebnis nur enttäuscht sein“, gibt SGW-Trainer Christian Britscho (52/Foto) im Gespräch mit dem kicker und MSPW zu.

Obwohl der Wattenscheider Kraftakt wegen Simon Scherders Last-Minute-Tor für Münster nicht belohnt wurde, kann der frühere Bundesligist genau aus dieser Situation weiteres Selbstvertrauen schöpfen. Schließlich war es nicht das erste Mal, dass der Tabellenvorletzte eine herausragende Mentalität an den Tag legte.

Schon in den zwei Partien zuvor stellten die Lohrheide-Kicker jeweils kurz vor Schluss den Spielverlauf auf den Kopf. Beim Mitaufsteiger 1. FC Düren, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, drehte die SGW einen 0:1-Rückstand in der Nachspielzeit in einen Sieg. Im Heimspiel gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf (3:2) wendeten die Schwarz-Weißen nach einem frühen 0:2-Rückstand durch einen lupenreinen Hattrick von Dennis Knabe-Lerche (27) noch das Blatt. Mit Wattenscheid ist also immer zu rechnen.

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres trifft die SGW gleich auf den nächsten dicken Brocken. Am Samstag, 14 Uhr, sind die „09er“ beim Wuppertaler SV zu Gast, der nach der Spielabsage bei Rot Weiss Ahlen vom zweiten auf den vierten Platz abgerutscht ist. „Wir haben bewiesen, dass wir in dieser Liga gegen jeden Gegner mithalten können“, bringt es Britscho vor dem Duell mit seinem früheren Verein auf den Punkt. „Die Mannschaft hat mit Gier und Willen gezeigt, dass sie sich auch vor dem WSV nicht verstecken muss. Wir wollen an das Positive der vergangenen Wochen anknüpfen“, lautet die Marschroute des Trainers, der dabei allerdings auf Torjäger Knabe-Lerche (Gelb-Rote Karte) verzichten muss.

Zum Jahresabschluss kommt es dann gegen Rot Weiss Ahlen (10. Dezember) noch zu einem letzten Auftritt im Lohrheide-Stadion, ehe im neuen Jahr die Bagger anrollen. Unter anderem wird die alte Haupttribüne abgerissen und die gesamte Anlage modernisiert. Zu Spielverlegungen oder einem Umzug in eine andere Spielstätte soll es nach jetzigem Stand trotz der Umbauarbeiten aber nicht kommen.

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