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1. FC Bocholt: Auf Trainer Dietmar Hirsch wartet viel Arbeit

Generalprobe gegen De Graafschap (1:5) ging gründlich daneben.
Der Endspurt der Saisonvorbereitung hielt für den 1. FC Bocholt schlechte und gute Nachrichten parat. Sportlich gab es einen herben Dämpfer, denn die Generalprobe gegen den niederländischen Zweitligisten De Graafschap (1:5) über viermal 30 Minuten zeigte deutlich auf, dass der neue Cheftrainer Dietmar Hirsch (51/auf dem Foto links) und sein Team bis zum Saisonauftakt noch erheblich an der defensiven Stabilität arbeiten müssen. Zum Ligastart geht es am Samstag ab 14 Uhr zur U 23 des FC Schalke 04, die sich mit Pierre-Michel Lasogga (31) verstärkt hat. Dass der Ex-Bundesligastürmer das Toreschießen nicht verlernt hat, zeigte er mit einem Doppelpack im letzten S04-Test bei Kickers Offenbach (2:2).

Positiv dagegen für den 1. FC Bocholt: Die „Schwatten“ haben jetzt die Gewissheit, dass sie schon ihr erstes Heimspiel der Saison gegen den Titelaspiranten SV Rödinghausen (Samstag 5. August, 14 Uhr) doch im heimischen Stadion am Hünting austragen dürfen. Ein mögliches Ausweichen in die Spielstätte des Westfalen-Oberligisten Sportfreunde Lotte ist nach den fristgerecht eingereichten Dokumenten für die Nachlizenzierung vom Tisch.

Nachdem der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) die Liga-Statuten zur neuen Saison verschärft hatte, mussten in den letzten Wochen zahlreiche Infrastruktur-Maßnahmen im Stadion umgesetzt werden. Neben der neuen Zuwegung im Gästebereich, der Pflasterung vor der Haupttribüne, der Verlegung von Glasfaser-Leitungen, der Schaffung eines neuen Gästebus-Parkplatzes sowie zahlreichen anderen Maßnahmen musste auch die Nordkurve mit einem Zaun von den restlichen Stadionbereichen abgetrennt werden. Sie bleibt bis auf Weiteres für Zuschauer gesperrt.

„Wir sind erleichtert, in so kurzer Zeit und in Eigenregie die Infrastruktur-Auflagen des Verbandes erfüllt zu haben“, sagt Bocholts Präsident Ludger Triphaus. „Dahinter steckte ein immenser finanzieller und organisatorischer Aufwand. Das Team um unseren Geschäftsführer Sport und Organisation, Christopher Schorch, hat herausragende Arbeit geleistet. Die Heimspiele am Hünting absolvieren zu können, war und ist existenziell für unseren Verein.“

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