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Galopp Mülheim: Frühlingsrenntag mit vielen klassischen Hoffnungen

Sieben Prüfungen stehen Sonntag ab 11.15 Uhr am Raffelberg an.


Der Rennclub Mülheim an der Ruhr lädt für Sonntag (7. April) bereits ab 10 Uhr zu seiner Frühjahrs-Veranstaltung ein. Am zweiten Renntag der noch jungen Mülheimer Saison 2024 stehen insgesamt sieben Rennen auf dem Programm.

Sportlich geht es mit dem Auftaktrennen (10.000 Euro) um 11.15 Uhr los. Dabei werden sich sechs dreijährige Sieger und ein Debütant auf der 1.500 Meter-Strecke messen. Dabei scheint auf dem Papier zwischen New Emerald (Andrasch Starke), Waria (Jozef Bojko) und Shootout (Thore Hammer Hansen) nicht viel zu liegen. Vielleicht kann aber auch der nachgenannte Cortado (Martin Seidl) in den Kampf um die Preisgelder eingreifen. Lokalmatadore sind Comte Noir (Miguel Lopez), Save Me (Anna van den Troost) und der Debütant Antas (René Piechulek), dem bereits ein guter Ruf vorauseilt.

Die vier klassischen Hoffnungen Wilko, Linzona, Weltbeste, und Magic Move messen sich im sechsten Rennen (Start gegen 13.50 Uhr) über 2.000 Meter. Vor allem die Stute Weltbeste (Martin Seidl) als Starterin des Röttgener Neu-Trainers Maxim Pecheur gilt in dieser ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten Prüfung als Siegkandidatin.

Kniffliger geht es im höchsten Handicap des Tages zu. Im „Preis der rp-Gruppe“ (4. Rennen, Start um 12.47 Uhr; 1.400 Meter, 13.000 Euro) ist vom Höchstgewicht El Rubio bis zur „Briefmarke“ Al Hitmi vieles denkbar. Mülheimer Hoffnungen ruhen hier auf Attacco, Two Tribes und Lucia Aratori.

Schon beim Eröffnungsrenntag gab es zwei viel beachtete Heimerfolge. Mit der frischen Siegerin Blue Zone hofft der Raffelberger Trainer Jean-Pierre Carvalho erneut auf ein erfolgreiches Laufen. Lucia Aratori und Waldrose sind weitere Carvalho-Chancen. Wenn Kollege Marcel Weiß für das renommierte Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) den Debütanten Antas wie bereits beschrieben sattelt, rechnet er sich ebenfalls etwas aus. Allerdings ist das Feld mit sechs Siegern schon eine Hausnummer, die anspruchsvoll erscheint.

Yasmin Almenräder bietet mit vier Pferden ebenso wie Axel Kleinkorres das größte Lot aus heimischen Ställen auf. Stall Mandarins Attacco, Save Me, Wiesenstern und Nairo sind durch die Bank Pferde mit Ambitionen. Und auch der Kleinkorres-Stall könnte mit Two Tribes eine tragende Rolle spielen, während sich Debütant Comte Noir, der erst einmal gelaufene The Hype und Irland-Import Time to Soar ebenfalls in Szene setzen können. Und auch „Altmeister“ Bruce Hellier ist mit Summer Storm in einem kopfstarken Handicap dabei. Demnach vertreten 13 der avisierten 58 Startpferde lokale Interesssen.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Rennclub Mülheim

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