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FC Kray: Trainer Adrian Schneider vermisst Leidenschaft und Einstellung

Nach Pokal-Aus durch 3:5 gegen Bezirksligist DJK SF Katernberg.

Mit einer bitteren 3:5-Niederlage gegen den Bezirksligisten DJK Sportfreunde Katernberg ist Landesligist FC Kray aus dem Essener Kreispokal ausgeschieden und verpasst somit das Endspiel gegen die SG Schönebeck.

Dabei begann die Partie optimal für das Krayer. Es waren gerade einmal sechs Minuten gespielt, als Danilo Curaba alleine auf das Gästetor zulief, Jan Unger im Tor der Katernberger keine Chance ließ und zum 1:0 einschob. Jedoch brachte die Führung keine Sicherheit. Katernberg agierte ballsicher und agil und setze unsere Mannschaft unter Druck. Kurz vor der Halbzeit dann der Doppelschock. Erst glich Marcel Welscher in der 40. Minute aus, ehe der Ex-Krayer Julian Fischer die Gäste in Führung brachte (42.).

Der Start in die zweite Halbzeit begann ähnlich, wie die erste. Schon in der 50. Minute war Edmond Kadrijai zur Stelle und sorgt mit seinem Treffer für den Ausgleich, dem Yassine Bel-Mustapha nur wenige Minuten später die erneute Führung folgen ließ. Doch der Gast aus Katernberg ließ sich ob des erneuten Rückstands nicht beirren, spielte weiter stark auf und konnte in der 62. Minute durch Kevin Zamkiewicz ausgleichen. die Sportfreunde drängten nun auf die Führung und setzten die Krayer Mannschaft gehörig unter Druck. in der 76. Minute war es dann leider soweit. Erneut war Kevin Zamkiewicz zur Stelle und brachte sein Team erneut in Führung. Unser FCK versuchte in den verbleibenden Minuten alles, um noch den Ausgleich zu erzielen, doch mit seinem dritten Treffer kurz vor Schluss machte Zamkiewicz mit dem 3:5 den Deckel auf die Partie.

Mit hängenden Köpfen verließ das Team den Platz und auch Trainer Adrian Schneider (Foto) zeigte sich tief enttäuscht: „Glückwunsch an Katernberg. Sie waren in allen Belangen besser als wir, das muss man so klar sagen. Bei uns war irgendetwas in den Köpfen der Spieler. Man kann immer Fehler machen und auch immer mal ein Spiel gegen einen unterklassigeren Gegner verlieren, gerade im Pokal, aber was immer da sein muss ist die Leidenschaft und die entsprechende Einstellung. Das Gefühl hatte ich heute bei weitem nicht. Ich glaube, wir sind nicht in einer Situation, in der man auch nur einen Prozentpunkt weniger auf den Platz bringen kann. Ich bin einfach nur enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind und es muss sich jeder an die eigene Nase fassen.“

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