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Derbysieger Tiger Woods As: Frankreich und Schweden im Visier

Mitbesitzer Roman Thomaskamp von internationaler Karriere des Spitzentrabers überzeugt.

Seinen Anschaffungspreis hat er schon jetzt fast verfünffacht: Der frisch gebackene Traber-
Derbysieger Tiger Woods As, einst von der Besitzergemeinschaft Leendert und Willem Gerrits
(Helmond, NL) sowie Roman Thomaskamp (Zürich, Schweiz) für 36.000 Euro auf einer Auktion
ersteigert, hat nach seinem Triumph zum Totokurs von 14:10 im „Blauen Band“ auf der Renn-
bahn in Berlin-Mariendorf 167.536 Euro auf dem Konto. Allein der Derbysieg wurde mit 116.936
Euro fürstlich entlohnt.

„Erst mit einigem Tagen Abstand habe ich begriffen, was da in Berlin passiert ist“, ist die Freude
beim ehemaligen Bocholter Roman Thomaskamp noch spürbar. Der Hair-Designer, der in Zürich
einen Promi-Salon betreibt, ist davon überzeugt, dass Tiger Woods As demnächst auch interna-
tional für Furore sorgen wird. „Frankreich und Schweden sind das Ziel“, so Thomaskamp, der von
seinem Vater und Trainer Klaus Thomaskamp (Bocholt) mit dem Traber-Virus infiziert wurde.

Das Derby-Finale in Berlin über die 1.900 Meter-Distanz hat sich Roman Thomaskamp inzwischen
noch ein Dutzend Mal auf Video angeschaut. Tiger Woods As und sein Fahrer Robin Bakker (Deurze,
NL) waren als haushohe Favoriten ins Rennen der Rennen für Dreijährige auf deutschem Boden ge-
gangen. Schon eingangs der Schlussrunde lag der vom Niederländer Paul Hagoort trainierte Hengst
in Führung. „Das war die halbe Miete“, so Thomaskamp rückblickend. „Paul Hagoort hat es einmal
auf den Punkt gebracht: Tiger Woods As braucht kein Glück. Er darf nur kein Pech haben.“

Darauf hofft Thomaskamp auch beim nächsten Start seines Paradepferdes. Tiger Woods As soll am
22. September auf der Rennbahn in Gelsenkirchen im Traber-St. Leger (2.600 Meter) an den Start.
Es geht um Preisgelder von 25.000 Euro. Gemeinsam mit den Gerrits-Brüdern, die im Recycling-
Geschäft tätig sind, will Thomaskamp auch am Nienhausen Busch wieder jubeln. „Wir verstehen uns
geschäftlich wie privat hervorragend. Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Besitzergemeinschaft.“

 

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