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Nürburgring: Freizeitpark „Grüne Hölle“ wird geschlossen

Die große Achterbahn soll innerhalb von Rheinland-Pfalz umziehen.

Während die Motorsport-Freunde in ganz Deutschland nach dem Besitzerwechsel nicht mehr um die traditionsreiche Rennstrecke Nürburgring zittern, müssen sich die Mitarbeiter des angrenzenden Freizeitparks „Grüne Hölle“ auf Jobsuche begeben. Der neue Betreiber, der Düsseldorfer Autozulieferer „Capricorn“, schließt den Freizeitpark. Die größte Achterbahn des Parks soll innerhalb von Rheinland-Pfalz umziehen. Auf dem Gelände der „Grünen Hölle“ sollen sich Autotechnik-Firmen ansiedeln. „Capricorn“ selbst betreibt ein Werk mit 100 Mitarbeitern am Nürburgring. Dort werden Bauteile aus Verbundsstoffen entwickelt und hergestellt.

Für einen Kaufpreis von rund 77 Millionen Euro erwarb „Capricorn“ um Geschäftsführer Robertino Wild erst kürzlich den Nürburgring. Darüber hinaus will der Autozulieferer, der Kurbelwellen, Kolben, Motorblöcke und Laufbuchsen herstellt, für die Modernisierung der Strecke noch einmal 25 Millionen Euro investieren. Der Nürburgring soll mit einem Technologie-Cluster ausgestattet werden. „Als begeisterter Motorsportfan ist der Nürburgring schon immer meine Leidenschaft gewesen. Wir haben das enorme Potenzial dieser einzigartigen Rennstätte erkannt und möchten bestehende Strukturen optimieren“, äußert sich Wild. Außerdem soll die Rennstrecke weiterhin öffentlich zugänglich bleiben, Touristenfahrten und das Musikfestival „Rock am Ring“ bleiben Bestandteil des Rings. Das „Zugpferd“ der Rennstrecke soll laut Wild auch in Zukunft die Formel 1 sein, „so lange sie bezahlbar bleibe“.

 

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