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Traben: Michael Nimczyk wird Sechster bei EM

Für WM 2015 qualifiziert – Däne Mönster holt in Schweden den Titel.

Der deutsche Champion Michael Nimczyk (Willich) hat die Europameisterschaft der Trabrennfahrer in Schweden auf dem sechsten Rang abgeschlossen und sich damit laut dem Branchendienst „Trabtipp.de“ noch als letzter europäischer Teilnehmer für die nächste Weltmeisterschaft 2015 in Sydney (Australien) qualifiziert. Laut Angaben des Traber-Dachverbandes HVT hatte Nimczyk nach insgesamt acht Wertungsläufen in Solänget (Montag) und Umea (Dienstag) 53 Punkte auf dem Konto und verwies damit den Spanier Guillermo Andreu Adrover (52 Zähler) hauchdünn auf Rang sieben.

Neuer Europameister und damit Nachfolger des Italieners Enrico Bellei (diesmal nicht am Start) wurde der Däne Knud Mönster (75 Punkte), der am Montag gleich den ersten Wertungslauf für sich entschieden hatte und damit einen Start-Ziel-Sieg hinlegte. Ein weiterer Volltreffer kam für Mönster zwar nicht mehr hinzu, doch weitere gute Platzierungen (unter anderem zwei zweite und zwei fünfte Plätze sowie ein vierter Rang) reichten dem neuen Titelträger, um seinen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Gesamtzweiter wurde der Franzose Tony de Beller (69 Zähler) dank eines guten zweiten Tages mit einem Sieg und einem Ehrenplatz vor dem schwedischen Lokalmatador Björn Goop (65), der das letzte Rennen gewann und sich damit noch „Bronze“ sicherte.

Die weiteren europäischen WM-Teilnehmer sind der viertplatzierte Niederländer Hugo Langeweg jr. (64) und Vidar Hop aus Norwegen (60). Kurios: Keinem der insgesamt elf Teilnehmer gelang es, mehr als ein EM-Rennen zu gewinnen. Die acht Siege verteilten sich auf acht verschiedene Fahrer.

Dabei hatte am zweiten Tag in Umea auch Michael Nimczyk sein Erfolgserlebnis. Gleich zum Auftakt war er mit dem 152:10-Außenseiter Origami erfolgreich und rückte damit bis an die Spitzengruppe der Gesamtwertung heran. Gut lief es auch in der zweiten Tagesprüfung, die Nimczyk mit dem Mitfavoriten Farmbaron (43:10) auf Rang zwei beendete und damit weitere Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung schürte. Die Plätze acht (mit dem 355:10-Außenseiter Victory Love) und neun (mit der Stute Fury Tooma/135:10) ließen den deutschen „Goldhelm“ schließlich aber noch auf Rang sechs zurückfallen. Der reichte immerhin zur WM-Qualifikation.

 

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