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Nightflower blüht im Diana-Trial

Galopp: Überzeugender Sieg der Favoritin in Hoppegarten.

Bisher war sie wahrlich kein Siegertyp. Dass Stall Nizzas Nightflower eine hochveranlagte Galopper-Stute ist, hatte sie zuvor jedoch schon mehrfach bewiesen. Nach dem vollen Erfolg im „Diana-Trial“ auf der Galopprennbahn  in Hoppegarten ist Nightflower sofort in den Kreis der Besten ihrer Klasse aufgestiegen.

Das Berliner Publikum sah eine Galavorstellung der von Peter Schiergen in Köln trainierten Tochter des irischen Hengstes Dylan Thomas. Unter Jockey Andrasch Starke (Köln) stieß die Dreijährige zwischen den lange das Geschehen bestimmenden Arles und Amona in der Zielgeraden vor, bekam nach kurzer Gegenwehr immer mehr Oberwasser und geriet in dem 2.000-Meter-Test danach dann nicht mehr in Gefahr.

Dem Stall Nizza sicherte Nightflower genau 40.000 Euro einer Gesamtdotierung von 70.000 Euro. Nach diesem überzeugenden Erfolg mit zweieinhalb Längen Vorteil gilt die Fuchsstute aus Köln nun als große Favoritin für den klassischen Henkel Preis der Diana am 2. August in Düsseldorf.

Dort wird sie mit einiger Sicherheit einmal mehr auf Arles und Amona treffen. Aber bestimmt auch auf Weichsel, die sich noch mit einem guten  Schlussakkord zur Geltung brachte und am Ende Platz vier belegte. Düsseldorf dürfte allerdings auch weiterhin Ziel von Turfdonna bleiben, die im Diana-Trial erst ihren zweiten Start absolvierte und ebenfalls lange mitgemischt hatte, ehe sie dann noch von Weichsel verdrängt wurde.

Für den Stall Nizza war es insofern sogar ein doppelter Erfolg, als dessen Chef Jürgen Imm zugleich als Züchter der jüngsten Diana-Trial-Siegerin gemeldet ist. Nightflower ist der Erstling einer bereits sehr guten Stute namens Night of Magic, die dem Stall Nizza und Jürgen Imm einst sogar zu internationalen Turf-Lorbeeren verholfen hatte, nachdem sie in der Saison 2009 in Mailand in den klassischen Oaks d’Italia erfolgreich gewesen war.

Trainer Peter Schiergen hatte das Hoppegartener Rennen 2014 schon mit Longina gewonnen – und in den Jahren zuvor auch bereits mit Miss Europa und Iota, wobei auf Miss Europa schon Andrasch Starke der Erfolgsjockey gewesen war. Davor hatte der am 1. Mai zum zweiten Mal Vater gewordene vielfache Jockey-Champion auch mit den Stuten Saldenschwinge und Evil Empire in diesem Rennen das Hoppegartener Geläuf als Gewinner verlassen können.

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