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Galopp: 145. Auflage der „Goldenen Peitsche“

Traditionsprüfung für Sprinter wird Sonntag in Iffezheim entschieden.

Wohl kein Ehrenpreis auf einer deutschen Galopprennbahn ist so begehrt wie dieser – jeder Besitzer eines Pferdes möchte unbedingt einmal die Goldene Peitsche in Baden-Baden gewinnen. Am Sonntag steht das bedeutendste Kurzstreckenrennen des Landes zum 145. Mal an. Stolze 70.000 Euro werden in dieser Traditionsprüfung über 1.200 Meter-Distanz (6. Rennen um 16.35 Uhr) ausgeschüttet.

Auch Gäste aus dem Ausland nehmen die Herausforderung gerne an und machten es den deutschen Galoppern in der Vergangenheit bereits mehr als einmal schwer. Vor einem Jahr wurde beispielsweise der „Franzose“ Son Cesio (Fabrice Veron) sehr guter Zweiter. In diesem Jahr tritt der vierjährige Hengst erneut an und seine aktuelle Form (Fünfter im Prix Maurice de Gheest, einem „Formel 1-Rennen“ in Deauville) kann sich sehen lassen. Er dürfte hier als klarer Favorit antreten.

Ebenfalls aus dem Stall von Henri-Alex Pantall reist Zylpha (Antoine Werle) an. Sie gewann hier im Frühjahr das Benazet-Rennen, blieb danach in Hamburg wirkungslos und unter anderem hinter Donnerschlag (Filip Minarik/Köln), der in Bestform ebenfalls ein großes Sprint-Ass ist.

Die besten deutschen Chancen im zehnköpfigen Feld haben sicherlich Shining Emerald (Eduardo Pedroza/Gütersloh), der im Frühjahr die Silberne Peitsche in München gewann, und der von Jens Hirschberger (Foto) in Mülheim für das Gestüt Auenquelle von Peter-Michael Endres (Duisburg) und Karkl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen) vorbereitete Daring Match (Alexander Pietsch/Köln), der zuletzt in Hoppegarten gut gelaufene Vorjahres-Vierte. Die übrigen Kandidaten gelten sicherlich als Außenseiter. Wenn aber der ein oder andere in die Dreierwette läuft, dürfte die Quote sehr attraktiv werden, zumal 20.000 Euro als Auszahlung garantiert sind.

 

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