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„Knappi“ bei Westf. Herne: Spielertrainer mit Plan B

Spielertrainer Christian Knappmann will Westfalia Herne Beine machen.

Seine Erscheinung ist alles andere als gewöhnlich. 1,95 Meter, 95 Kilo und die Glatze als Markenzeichen: Christian Knappmann (Foto) fällt auf. Seit wenigen Tagen ist „Knappi“ nun Spielertrainer bei Westfalia Herne. Kurios: Auch der Co-Trainer des 34-Jährigen, Fatlum Zaskoku, steht als Kapitän noch auf dem Platz.

„Dass Trainer und Co-Trainer beide auch noch Spieler sind, gibt es ganz sicher nicht so häufig“, meint Knappmann. „Für mich ist es eine große Chance, den Einstieg in das Trainergeschäft zu finden. Ich rechne es den Verantwortlichen, die mich erst ein paar Monate kennen, hoch an, dass sie mir das Vertrauen geben.“

Über Erfahrung als Spieler verfügt Knappmann reichlich. Im Seniorenbereich ist Westfalia Herne sein 16. Verein in 15 Jahren. „Dass mich einige Leute als Söldner oder Wandervogel bezeichnen ist okay“, weiß der bullige Angreifer um seine Vita. „Ich habe aber nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich immer dahin gegangen bin, wo es das beste Paket für mich gab.“ Das müsse nicht zwingend das höchste Gehaltsangebot sein. Zum SC Verl  wechselte Knappmann beispielsweise, weil dort seine Familie und Freunde wohnen. „Aber klar, ich wollte die im Vergleich zur Lebenszeit recht kurze Phase als Profi auch nutzen, um bestmöglich zu verdienen“, sagt Knappmann mit entwaffnender Ehrlichkeit.

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