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Galopp Dortmund: Von der Recke und Pietsch Doppelsieger

Mehrmaliger Championtrainer aus Weilerswist mit starker Stallform.
Es läuft gut für Galopper-Trainer Christian von der Recke (Weilerswist): Wie schon eine Woche zuvor sattelte der mehrfache deutsche Championtrainer auch am Samstagabend beim Renntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel, der nahezu zeitgleich mit dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig (1:0) über die Bühne ging, erneut zwei Sieger.

Zuerst punktete er mit der 71:10-Chance Dabadiyan. Im Sattel saß die Auszubildende Sonja Daroszewski (Weilerswist). In einem Sieglosenrennen – ebenfalls über 1.950 Meter – vertraute von der Recke dann dem erfahrenen Alexander Pietsch (Köln/Mülheim). Der Championjockey von 2015 ritt den vierjährigen Wallach Quick Step zu seinem ersten Sieg auf der Sandbahn. Als 19:10-Favorit trug er dabei das ganze Vertrauen der Wetter. Pietsch hatte zuvor schon für Ana Bodenhagen mit Prefect (97:10) gewonnen.

Germanwings und Thorpe Bay erfüllen die Erwartungen

Die mit 10.000 Euro Gewinnausschüttung garantierte Viererwette brachte ein sehr populäres Ergebnis: Es siegte Germanwings (Foto) aus dem Stall von Regine Weißmeier (Sonsbeck) mit Melina Ehm (Friedeburg) im Sattel zum Totokurs von 30:10. Die vierjährige Stute kam vor Boccacina, Newnton Lodge und Zaunkönig  ins Ziel. Die Quote der Viererwette betrug 720:10 – ein Zeichen, dass viele den richtigen Riecher hatten.

Die sportlich wertvollste Prüfung des Abends, eine Sprinterprüfung über 1.200 Meter, holte sich erwartungsgemäß Thorpe Bay (18:10). Der schon achtjährige Wallach wird in den Niederlanden von Paulus Gert van Kempen trainiert. Einen Sprint in der tieferen Klasse sicherte sich Darrell Rivers (95:10) aus dem Stall von Marion Rotering (Iffezheim), geritten von Lena Mattes (SaarbrückenI.

Jubeln durfte auch Janine Beckmann wieder. In der Vorwoche hatte sie in Wambel zwei Rennen gewonnen – dieses Mal war die reitende Besitzertrainerin aus Sassenberg mit Koonari (25:10) erfolgreich, mit der es Ende Januar „nur“ zum zweiten Rang gereicht hatte. Und das letzte Rennen des Abends ging an den Dortmunder Trainer Reiner Werning. Seine Auszubildende Mira Kraeber (Wuppertal) steuerte den sechsjährigen Wallach Nordsturm (52:10) zum sicheren Heimsieg, dem zweiten Erfolg für das Wambeler Trainingsquartier in diesem Jahr.

Dank an Düsseldorfs Geschäftsführer Günther Gudert

„Wir sind trotz der eher widrigen Umstände mit dem Renntag zufrieden“, sagte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Leider hatten wir einige kleine Felder. Aber das ist angesichts der kalten Wochen, die das Training an vielen Orten erschwerten oder unmöglich machten, zu verstehen.“

Seinen besonderen Dank richtete Tiedtke an Günter Gudert, Geschäftsführer des Düsseldorfer Rennvereins. „Da wir den Renntag eher kurzfristig von Neuss übernommen haben, hatten wir personelle Engpässe. Günther Gudert hat uns da ausgeholfen. Das ist ein gutes Beispiel für die wichtige Zusammenarbeit zwischen den Rennvereinen.“

Foto-Quelle: Marc Rühl / DVR

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