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Klage abgewiesen: Punktabzug für Kickers Offenbach bestätigt!

Schiedsgericht der Regionalliga Südwest weist Einspruch des OFC ab.
Das Schiedsgericht der Regionalliga Südwest hat die Klage des Traditionsvereins Kickers Offenbach gegen den vom Verband vor Saisonbeginn verhängten Neun-Punkte-Abzug abgewiesen. Diese Entscheidung traf das Gremium unter dem Vorsitz des Kölner Rechtsanwalts Dietmar Artzinger-Bolten, ehemaliger Präsident des Bundesligisten 1. FC Köln (1987 bis 1991), am Dienstag in einem Frankfurter Hotel.

Damit bleiben die Kickers nach aktuellem Stand mit 30 Punkten auf einem möglichen Abstiegsplatz. Der Rückstand zum ersten sicheren Nichtabstiegsrang, den der FK Pirmasens belegt, beträgt drei Zähler.

„Wir hätten uns ein anderes Ergebnis gewünscht, müssen aber nun damit umgehen. Wir werden die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und dann über das weitere Vorgehen beraten“, sagte OFC-Präsident nach der nicht-öffentlichen Verhandlung in einer ersten Reaktion. „Wir müssen nun sportlich alles dafür tun, trotz des Urteils in der Liga zu bleiben.“

Der Verband hatte Kickers Offenbach neun Punkte abgezogen, weil der Traditionsklub im Frühjahr bereits zum zweiten Mal wegen finanzieller Probleme einen Insolvenzantrag stellen musste. Nach zahlreichen Aktionen und Bemühungen schaffte es der OFC jedoch, die notwendigen Gelder aufzutreiben und den Insolvenzantrag zurückzuziehen. Der Punktabzug blieb jedoch bestehen.

Dagegen hatte der Verein Klage vor dem Schiedsgericht der Regionalliga Südwest eingereicht. Ein erster Verhandlungstermin in Walldorf war kurzfristig abgesagt worden, weil Beisitzer Heinz-Wilhelm Fink (Koblenz) auf der Anreise in einen Auffahrunfall auf der A 61 verwickelt war und so nicht mehr rechtzeitig am Tagungsort eintreffen konnte. Zum zweiten Termin war das dreiköpfige Schiedsgericht jedoch vollzählig erschienen.

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