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BVB-Trainer Benjamin Hoffmann: „Ich ziehe schon jetzt den Hut“

Trotz 0:4-Niederlage der U 19 im Halbfinal-Hinspiel bei Hertha BSC.


Die U 19 von Borussia Dortmund hat erneut die Chance, die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft zu gewinnen. Der Titelträger der beiden letzten Jahre – schon die Titelverteidigung war seit Einführung der A-Junioren-Bundesliga 2003 noch keiner anderen Mannschaft gelungen – unterlag allerdings im Halbfinal-Hinspiel am Donnerstag bei Nord/Nordost-Meister Hertha BSC 0:4 (0:2) und hat damit nur noch geringe Chancen auf das Endspiel. Das Rückspiel gegen die Berliner steigt am Mittwoch, 16. Mai, 16.30 Uhr, in Dortmund. Einer, der schon beim Titelgewinn 2017 dabei war, ist BVB-Meistertrainer Benjamin Hoffmann (Foto). Der 38-jährige Fußball-Lehrer führte seine Mannschaft in dieser Saison zur Vizemeisterschaft in der West-Staffel hinter dem FC Schalke 04, der es im Halbfinale mit Süd/Südwest-Titelträger TSG 1899 Hoffenheim zu tun bekommt.

Im DFB.de-Interview spricht Benjamin Hoffmann mit MSPW-Redakteur Thomas Palapies-Ziehn über wertvolle Erfahrungen aus dem Vorjahr, das Duell mit Hertha BSC und ein mögliches Traumfinale gegen den Revier-Rivalen Schalke 04.

DFB.de: Wie groß ist der Vorteil, dass Sie und auch einige Spieler schon beim Titelgewinn im vergangenen Jahr dabei waren´, Herr Hoffmann?

Hoffmann: Das kann durchaus ein Vorteil sein – gerade in Drucksituationen, die man so oder so ähnlich schon einmal erlebt hat und auf Erfahrungen zurückgreifen kann. Die Spieler von Hertha BSC stehen dagegen zum ersten Mal in der Endrunde. Das kann auch für eine besondere Motivation sorgen, wie wir im Hinspiel erlebt haben.

DFB.de: Der BVB hatte sich lediglich dank zweier mehr erzielter Treffer gegenüber dem VfL Bochum für die Endrunde qualifiziert. Vor dem abschließenden Spieltag lag Ihre Mannschaft zwei Punkte zurück. Hatten Sie noch mit dem Sprung auf Rang zwei gerechnet?

Hoffmann: Wir hatten uns das Leben mit dem 1:2 bei Preußen Münster am vorletzten Spieltag selbst schwer gemacht. Dennoch habe ich immer an unsere Chance geglaubt. Gerade an letzten Spieltagen passieren manchmal die verrücktesten Dinge. Ich hatte es als Co-Trainer der U 17 selbst schon einmal erlebt. Mit Dortmund mussten wir 2007 gegen Rot Weiss Ahlen mindestens 9:0 gewinnen und die Konkurrenz gleichzeitig patzen. Wir haben 10:0 gewonnen und sind noch in die Endrunde gekommen. Unser Vorteil war auch diesmal, dass wir nur gewinnen konnten. Bochum hatte dagegen etwas zu verlieren und ist vielleicht auch deshalb in Paderborn nicht über 1:1 hinausgekommen.

DFB.de: Wie fällt Ihr Fazit nach der regulären Saison aus?

Hoffmann: Ich ziehe schon jetzt den Hut vor unserer Mannschaft. Die Jungs sind mit der Mehrfachbelastung aus Meisterschaft, UEFA Youth League, DFB-Vereinspokal der Junioren und teilweise auch Abiturstress hervorragend umgegangen. Der Start war zwar nicht optimal. Vor allem die Rückrunde war dann aber extrem stark. In beinahe jedem Spiel sind wir an unsere Leistungsgrenze gekommen. Unsere Spieler haben auch gelernt, dass es nur so möglich ist, erfolgreich zu sein.

Das komplette Interview finden Sie auf DFB.de.

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