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FSV Gütersloh: A-Lizenz-Inhaber Daniel Fröhlich wird Cheftrainer

41-Jährige tritt zur kommenden Saison Nachfolge von Britta Hainke an.


Daniel Fröhlich (auf dem Foto in der Mitte) wird ab der kommenden Saison 2024/2025 Cheftrainers beim Frauen-Zweitligisten FSV Gütersloh. Der 41-jährige A-Lizenz-Inhaber tritt damit die Nachfolge von Britta Hainke und Sammy Messalkhi an, die den Verein nach Abschluss der laufenden Saison 2023/2024 verlassen werden.

Daniel Fröhlich bringt eine Fülle an Erfahrung und Fachkompetenz mit. Aktuell trainiert er erfolgreich die U 19-Mannschaft des SC Verl und hat in den letzten acht Jahren maßgeblich zur Entwicklung des Junioren-Teams beigetragen. Unter seiner Leitung gelang dem SC Verl in der Saison 2021/2022 der Aufstieg in die West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga.

Als Cheftrainer des FSV Gütersloh wird Fröhlich erstmals eine Frauenmannschaft trainieren. Auf diese Aufgabe bereitet sich der aus Lippetal (Kreis Soest) stammende und jetzt in Bad Waldliesborn wohnende Fröhlich akribisch vor. „Seitdem für mich feststand, dass ich diese Möglichkeit beim FSV annehmen werde, habe ich mich natürlich intensiv mit dem Frauenfußball beschäftigt. Zum einen in persönlichen Gesprächen mit Trainerkollegen, wie auch in der Tatsache, Frauenfußball bewusster wahrgenommen zu haben. Sei es in Trainingseinheiten oder auch in Spielen, die ich verfolgt habe“, sagt Fröhlich. „Technisch, taktisch, aber auch besonders in Willen und Einstellung sehe ich den Frauenfußball sehr gut aufgestellt. Physisch sehe ich noch Entwicklungspotenzial.“

Mit einem neuen Trainer erwartet die Mannschaft auch neue Methoden und neue Ansprachen auf und neben dem Platz. „Grundsätzlich gebe ich immer alles für meine Spieler*innen wie auch für den Verein – egal wie erfolgreich oder nicht erfolgreich wir abschneiden“, beschreibt sich Fröhlich als Trainer. „Ich würde sagen, dass ich nicht ‚berechenbar‘ bin, also man wird mich nicht in eine Schublade packen können. Ich kann sowohl ruhig, aber auch etwas lauter sein. Mal etwas moderner, mal ein wenig die alte Schule. Eher der Trainer der den Ball in jeder Übung nutzt. Weiterhin wird man mit mir auch über alles sprechen können. Ich bin für Anregungen immer offen.“

Daniel Fröhlich wird von seinem Co-Trainer Rainer Borgmeier (2.v.r.) begleitet. Der 58-jährige Polizeihauptkommissar, der selbst als Fußballer aktiv war und unter anderem für den FC Schalke 04 sogar zwei Spiele in der Bundesliga bestritt, wird Fröhlich mit seiner Erfahrung unterstützen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Daniel Fröhlich als neuen Cheftrainer unserer ersten Mannschaft präsentieren können. Daniel hat in seiner Zeit beim SC Verl hervorragende Arbeit geleistet und außerdem gezeigt, dass er erfolgreich mit jungen Talenten arbeiten kann“, sagt Markus Graskamp (rechts), Sportlicher Leiter des FSV Gütersloh. „Mit Rainer Borgmeier wird er  seinen Co-Trainer mitbringen, der selbst hochklassig Fußball gespielt hat und jede Menge Erfahrung besitzt. Ich selbst habe das Vergnügen gehabt, zu meiner aktiven Zeit gemeinsam mit Rainer für den FC Gütersloh zu spielen.“

„Wir sind uns sicher, dass Daniel und Rainer, gemeinsam mit dem Staff drumherum, unsere Mannschaft weiterentwickeln werden, um in der kommenden Saison 2024/25 das Potenzial unserer Spielerinnen voll auszuschöpfen“, so Markus Graskamp mit Blick auf die bevorstehende Spielzeit.

Melvin Wulff wird das Trainerteam als Torwart-Trainer komplettieren. Wulff ist aktuell als Torwart-Trainer für die Torhüterinnen der FSV-Juniorinnenmannschaften verantwortlich und trainiert bereits seit der Rückrunde auch die Torhüterinnen der ersten Mannschaft.

Daniel Fröhlich und Rainer Borgmeier wurden bereits der Mannschaft vorgestellt. Das neue Trainerteam wird nun in Abstimmung mit den für den sportlichen Bereich zuständigen Verantwortlichen im Verein die Sommervorbereitung planen. Die 2. Frauen-Bundesliga wird am 24./25. August 2024 in die neue Spielzeit starten.

Bildzeile:
Das neue Trainerteam Daniel Fröhlich (Mitte) und Rainer Borgmeier (2.v.r.) mit Michael Horstkötter (2.v.l.), Markus Graskamp (rechts) und Chris Punnakkattu Daniel (links).

Foto-Quelle: Dennis Seelige/FSV Gütersloh 2009

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