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Rot-Weiss Essen: Raeder zum Saisonstart im Tor

Konkurrenten Robin Heller und Marcel Lenz noch im Aufbautraining.
Der erste Stammplatz für den Saisonauftakt von Rot-Weiss Essen beim SV Rödinghausen ist (sofern nichts Unerwartetes dazwischenkommt) bereits vergeben. Torwart-Rückkehrer Lukas Raeder (Foto/zuletzt Bradford City) wird das Vertrauen von RWE-Trainer Karsten Neitzel (50) genießen und sein erstes Pflichtspiel in Deutschland seit dem 1. Juni 2014 bestreiten. Damals hatte der gebürtige Essener mit der U 23 des FC Bayern München trotz eines 2:1-Heimsieges gegen Fortuna Köln wegen eines bitteren Gegentreffers in der Nachspielzeit den Aufstieg in die 3. Liga verpasst.

Seitdem sammelte der inzwischen 24-jährige Raeder, der mit den Profis des FC Bayern zuvor Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger (mit insgesamt drei Einsätzen) geworden war, drei Jahre bei Vitoria Setubal in Portugal sowie eine Saison beim englischen Drittligisten in Bradford Auslandserfahrung. Allzu oft kam er dort – zumindest in den letzten beiden Jahren – allerdings nicht zum Einsatz.

Jetzt freilich ist gerade die Wettkampfpraxis Raeders entscheidender Vorteil gegenüber den weiteren ambitionierten RWE-Torhütern Robin Heller (23/Schulter-OP) und Marcel Lenz (27/Sehnenverletzung im Oberschenkel), die sich nach ihren Verletzungen nach wie vor im individuellen Aufbautraining befinden. Während Lukas Raeder (erhielt bei RWE die Rückennummer „1“) fast die komplette Vorbereitung mitmachen konnte, werden Heller und Lenz nach Auskunft der Mediziner selbst zu Beginn der nächsten Woche (etwa zehn Tage vor dem Auftaktspiel) immer noch nicht voll belastbar sein.

Dieses Risiko konnten und wollten Trainer Neitzel und Sportdirektor Jürgen Lucas (48) nicht eingehen – und machten Raeders Verpflichtung perfekt. Haken an der Sache: Die angedachte Verpflichtung eines weiteren Feldspielers passt damit nicht mehr in den finanziellen Rahmen. „Unsere Planung ist abgeschlossen“, so Lucas gegenüber dem Fachmagazin „kicker“ und MSPW.

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