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Nach Schlägerei: Verdächtiger S04-Anhänger in Untersuchungshaft

30-jähriger Gelsenkirchener soll zur Fangruppierung „Hugos“ gehören.
Die Polizei Gelsenkirchen hat einen 30-jährigen Anhänger des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 festgenommen. Der Gelsenkirchener steht im Verdacht, am Rande der Champions League-Begegnung zwischen dem FC Schalke 04 und Manchester City (2:3) in eine Schlägerei verwickelt gewesen zu sein und einen Fan der Gäste aus England lebensgefährlich verletzt zu haben (MSPW berichtete). Er befindet sich nach wie vor in einem kritischen Zustand.

Der Tatverdächtige, der einer Schalker Problemfangruppierung angehören soll („Hugos“), wurde in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird bislang wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die offizielle Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Essen und der Polizei Gelsenkirchen im Wortlaut:

„Am 20. Februar 2019 kam es kurz vor Ende der Champions League-Begegnung zwischen dem FC Schalke 04 und Manchester City (2:3) zu einer gewalttägigen Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein Anhänger des englischen Gastvereins schwerste Kopfverletzungen erlitt. Zur Aufklärung der Tat richtete die Gelsenkirchener Polizei eine Mordkommission ein. Deren umfangreiche Ermittlungen führten nun zur zeitnahen Identifizierung eines Tatverdächtigen.

Der 30-jährige Gelsenkirchener ist Angehöriger der „Hugos“, einer Schalker Problemfangruppierung. Die Staatsanwaltschaft Essen stellte beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls. Das Amtsgericht entsprach diesem Antrag. Der 30-Jährige konnte am Montag, 25. Februar, gegen 10.00 Uhr auf der Vinckestraße, im Ortsteil Buer, festgenommen werden und sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt.“

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