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Galopp Hannover: Nur ein Volltreffer für Scheich Mohammed

Beim „Hannover 96-Renntag“ schnappt sich Markus Klug ein Hauptrennen.
Was für eine Gala-Vorstellung beim „Hannover 96-Renntag“ auf der Galopprennbahn in Hannover: Die von Champion Markus Klug (Foto) in Köln-Heumar trainierte vierjährige Stute Amorella dominierte im „Großen Preis von Hannover 96“ (25.000 Euro, 2.000 Meter) vom Start bis ins Ziel das Geschehen in selten gesehener Überlegenheit. Jockey Maxim Pecheur (Lohmar) beorderte die 39:10-Mitfavoritin aus der günstigen Innenbox sofort an die Spitze und deutlich vor das Feld.

Der Vorsprung der Lady aus Köln-Heumar wurde zwar etwas geringer, da Serena immer besser aufrückte, aber an dem vierten Erfolg beim erst fünften Start von Amorella gab es früh keinerlei Zweifel mehr. 14.000 Euro Siegbörse flossen auf das Konto ihres Besitzers.

Serena lief auch auf weiterer Strecke ein starkes Rennen vor Akua’rella, die immer dabei blieb und der noch besser anpackenden Edith. Die Favoritin Pop Song, in den Farben von Scheich Mohammeds Godolphin-Stall, musste auf der Zielgeraden abreißen lassen.

Bei einem Unfall im Schlussbogen kam Andreas Helfenbein (Köln) mit Barista zu Fall und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo aber schon positive Berichte kamen, auch wenn eine Diagnose noch ausstand, aber der Jockey war ansprechbar und telefonierte bereits mit seiner Familie.

Im anderen Top-Event, dem „Großen Preis von Rossmann“ (25.000 Euro, 1.600 Meter) gab es für den Dubai-Herrscher Scheich Mohammed, Trainer Henri-Alex Pantall aus Frankreich und Jockey Soufiane Saadi jede Menge Entschädigung. Denn die vierjährige Pivotal-Tochter Broderie (91:10) trumpfte in einer Art und Weise auf, dass den Gegnerinnen Hören und Sehen verging. Völlig überlegen entfernte sich die Außenseiterin von der stark laufenden Lokalmatadorin Emerita und Folie de Louise, die als Favoritin spät noch besser anpackte und sich vor die Pilotin Cesara schob. Die stärker beachtete Nica hatte aus einer äußeren Startbox ein unruhiges Rennen und fand nicht mehr in die engere Entscheidung.

Berglars Ghislaine auf Diana-Kurs?

Mehr als zukunftsweisend war die Vorstellung von Dr. Christoph Berglars Ghislaine (24:10-Favoritin) in einer Stuten-Prüfung über 1.750 Meter. Die von Marco Casamento mit viel Vertrauen gerittene Soldier Hollow-Tochter stürmte sofort an die Spitze und gab diese vor der stark anziehenden Ittlingerin Liberty London und Pietraia nicht mehr ab. Die Siegerin besitzt Nennungen für das Diana-Trial in Hoppegarten und den Henkel-Preis der Diana.

Allseits erwartet war der Erfolg des von Andreas Wöhler (Gütersloh) trainierten Ebbeslohers Dantes (18:10) vor Vicento und Turftiger in einer Meilen-Prüfung.

Ein optimales Debüt im Handicap gab die von Dr. Andreas Bolte (Lengerich) vorbereitete Außenseiterin Alenza (122:10) unter Michael Cadeddu, die in einem Rennen über 2.000 Meter punktgenau noch Lady Maxi und Dylan stellte.

Der Wettumsatz lag nach den insgesamt zehn Rennen bei bei 266.062,40 Euro.

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