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Galopp Mülheim: Schlenderhaner Stute Ismene empfiehlt sich

56:10-Chance gewinnt am Raffelberg letzten Test für „Preis der Diana“.
Letzter großer Test für das Deutsche Stuten-Derby („Henkel-Preis der Diana“) am 4. August in Düsseldorf: Im „BBAG Diana Trial“ (25.000 Euro, 2.000 Meter) am Sonntag vor 7.800 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Mülheim an der Ruhr schaffte die von Jean-Pierre Carvalho (Foto) in Bergheim für das Gestüt Schlenderhan trainierte dreijährige Stute Ismene (56:10) am „Renntag des Mülheimer Sports“ den verdienten ersten Top-Treffer ihrer Laufbahn.

Nach einem cool vorgetragenen Ritt von Jockey Filip Minarik (Köln) flog die zuletzt in Baden-Baden nur sehr unglücklich unterlegene Tertullian-Tochter von zweiter Position noch an der vorne glänzend standhaltenden Lokalmatadorin Naida vorbei. Mehr als sicher schaffte Minarik noch die Wende. Auch die Drittplatzierte In Memory machte noch viel Boden gut vor den beiden Schiergen-Stuten Best on Stage und Barbados. Die Favoritin Diamante, unterwegs lange am Schluss des Feldes, kam nicht mehr entscheidend in die Partie. Ismene dürfte sicherlich eine hochinteressante Kandidaten für den „Henkel-Preis der Diana“ sein, der mit 500.000 Euro dotiert sein wird.

Zwei Heimsiege für Yasmin Almenräder

Mit einer Überraschung hatte der Nachmittag begonnen, denn die von Yasmin Almenräder vor Ort trainierte Zarena (99:10) setzte sich in einem 1.400 Meter-Rennen für Zweijährige mit Bauyrzhan Murzabayev knapp gegen Lips Eagle und Akatino durch. Diverse Auktionsrennen dürften nun auf dem Plan der Siegerin stehen.

Yasmin Almenräder legte in einem 2.400 Meter-Handicap gleich nach, als der dreijährige Noble Campaign als 24:10-Favorit mit Gijs Snijders in einer packenden Kampfpartie einen Kopf-Vorteil gegen Douce und Culworth Boy hatte.

Ein besonderes Kompliment hatte sich Trainer Hans-Jürgen Gröschel aus Hannover-Langenhagen verdient, denn der von ihm für den Stall Totti vorbereiteten Imandra (28:10) gelang in einem 1.500 Meter-Rennen bereits der dritte Treffer in Serie. Adrie de Vries (NL) entlockte der mächtig verbesserten Lady so starke Reserven, dass auch die schon in Sicherheit geglaubte Glady Mary noch passen musste. Lady Lilian folgte als Dritte schon mit etwas Abstand.

Maxim Pecheur und Bauyrzhan Murzabayev gleichauf

An der Startstelle hatte sie etwas Zeit benötigt, um ihren Boxenplatz zu beziehen, doch im Rennen wartete sie großem Kampfgeist auf: Die von Andreas Suborics (Köln) erstmals nach einer langen Pause für den Rennstall Gestüt Hachtsee von Reginald Graf von Norman (Berg) in einer 2.000 Meter-Konkurrenz aufgebotene Princess Kahena (57:10) glänzte beim ersten Auftritt in diesem Jahr. Bauyrzhan Murzabayev rettete bei seinem zweiten Tagessieg einen sicheren Vorteil auf American Prince, Salve Annetta und Next Soldier. Die Viererwette bezahlte 5.080:10 Euro.

Die Stallform des Mannheimer Trainers Marco Klein ist weiterhin glänzend. Diesmal schnappte der Dreijährige Flight To Hongkong (7,3:1) für den Stall Baden-Pfalz in einer 2.000 Meter-Prüfung mit gewaltiger Schlussoffensive unter Tommaso Scardino noch die stets tonangebende Footloose und Zamani.

Da Maxim Pecheur (Lohmar) das abschließende 1.400 Meter-Handicap mit der Holländerin Aratika (45:10) hauchdünn vor Forsanti und Grise Lightning für sich entschied, schloss er mit jetzt 50 Saisonsiegen an der Spitze der Jockey-Championatswertung wieder zu Bauyrzhan Murzabayev auf, der zweimal punktete.

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