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Galopp Dortmund: Besitzertrainer-Champion van der Meulen jubelt

Erfolg der sechsjährigen Stute Mod leitet das Jahr 2020 ein.
Die Galopprennsaison 2020 ist gestartet. Den ersten Erfolg auf der Rennbahn in Dortmund-Wambel sicherte sich die sechsjährige Stute Mod aus dem Stall von Besitzertrainer-Champion Lucien van der Meulen (Foto, Rijkevoort/Niederlande). Das Rennen über 2.500 Meter war mit 3.000 Euro dotiert. Für van der Meulen, der im abgelaufenen Jahr 2019 insgesamt 27 Sieger gesattelt hatte, war es gleich wieder ein optimaler Start.

Die sportlich wertvollste Prüfung des Tages (6.200 Euro) ging an Trainer Georg Mayer (Knopp-Labach). Der siebenjährige Hengst Magic Quercus (76:10) setzte sich mit Lilli-Marie Engels (Warendorf) im Sattel gegen die favorisierten Charlies Dreamer (32:10) und Sea Ess Seas (60:10) durch.

Ohnehin war der Jahresauftakt von Frauen im Sattel geprägt: Die Niederländerin Anna van den Troost siegte überraschend mit dem fünfjährigen Außenseiter Sioux (194:10), trainiert von Yasmin Almenräder (Mülheim), im Sieglosen-Rennen über 1.950 Meter. Dann folgte Liubov Grigorieva auf dem sechs Jahre alten Saga Altais (108:10) von Besitzertrainerin Christine Paraknewitz-Kalla in einem Rennen über 1.800 Meter. Die Schweizerin Sibylle Vogt konnte dann über 1.200 Meter mit dem fünfjährigen Spot Lite (64:10) von Susanne Schwinn punkten.

Zum Abschluss des ersten Renntages sorgte dann Vize-Champion Maxim Pecheur (Lohmar) mit dem von Dominik Moser in Hannover trainierten Lenotti (52:10) über 1.800 Meter für eine kleine Überraschung: Er hielt den Seriensieger Town Charter immer sicher auf Distanz und gewann leicht mit zwei Längen Vorsprung.

Der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, zeigte sich trotz einiger Nichtstarter sehr zufrieden mit dem Verlauf des ersten Renntages des Jahres: „Wir hatten guten Besuch und einen guten Umsatz in den Rennen, der mit mehr Pferden sicher noch besser ausgefallen wäre.“ Gut beim Publikum angekommen seien auch die neuen Fernsehgrafiken und die neue Funkkamera, die „schöne, emotionale Bilder“ liefere, so Tiedtke.

Der nächste Renntag in Wambel findet am Sonntag, 19. Januar, statt. Beginn ist voraussichtlich wieder um 11 Uhr.

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