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Galopp Dortmund: Recke-Wallach in Wambel hoch überlegen

Neunjähriger St Stephens Green gewinnt mit 13 Längen Vorsprung.
Das war ein guter Tag für die Formpferde auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel: In fünf der sechs Rennen blieb die Siegquote im niedrigen einstelligen Bereich, auch wenn es keinen Favoritensieg im engen Sinn gab.

Trotz eines kräftigen Hagelschauers kurz vor Beginn der Veranstaltung zeigte sich der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, mit Besuch und Ablauf zufrieden: „Es war zwar kalt, aber doch zum Glück trocken und wir haben einige gute Sieger gesehen.“ Das galt allen voran für den neunjährigen Wallach St Stephens Green (Foto), trainiert von Christian von der Recke in Weilerswist. Der 53:10-Mitfavorit gewann die Hauptprüfung über 2.500 Meter hoch überlegen mit 13 Längen Vorsprung auf Kanonier. Die klare Favoritin Lady Maxi wurde nur Vierte.

Im Sattel von St Stephens Green saß Lilli-Marie Engels (Warendorf), die 2018 Amateur-Chamionesse und Weltmeisterin der Amateurvereinigung „Fegentri“ wurde. Im letzten Sommer hatte sie ihre Ausbildung zur Berufsrennreiterin bei Dominik Moser in Hannover-Langenhagen begonnen. Engels ritt auch den Favoriten Mod im abschließenden Rennen über 2.500 Meter, doch der Schützling von Besitzertrainer Lucien van der Meulen (Rijkevoort/NL) wurde als heißer Favorit nur Dritter. Es siegte der fünfjährige Kenny (26:10), vorbereitet von Marian Falk Weißmeier (Mülheim) und geritten vom Franzosen Lukas Delozier.

Erfolg für Mario Hofer im „Preis der Dreijährigen“

Den „Peis der Dreijährigen“ für den Derby-Jahrgang über 1.800 Meter holte sich Karakorum (40:10) mit Michael Cadeddu für Trainer Mario Hofer aus Krefeld. Im Rennen mit der Viererwette über 1.700 Meter punktete erneut der sechsjährige Saga Altais (52:10) von Besitzertrainierin Christine Paraknewitz-Kalla (Brüggen). Wie schon vor zwei Wochen in Dortmund steuerte die Russin Liubov Grigorieva den Sieger. Thomas Scardio ritt für Marco Klein (Mannheim) die sechsjährige Stute Thunder Light (66:10) über 1.950 Meter zum Erfolg.

Für die Überraschung des Tages sorgte im Sprintrennen über 1.200 Meter der sechsjährige Zebspear, trainiert von Sven Schleppi (Bexbach) und geritten von André Best (Krefeld). Die Sieguote betrug 231:10.

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