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Aktion des Kölner Galopprennvereins: Briefe an Hein Bollow

99-jährige Turf-Legende darf Seniorenresidenz derzeit nicht verlassen.
Er ist die lebende Legende des deutschen Galopprennsports: Hein Bollow (Foto/99), der erste deutsche Turf-Aktive, dem sowohl als Jockey, als auch als Trainer in seiner unvergleichlichen Karriere mehr als 1.000 Siege gelangen. Unverändert liegen ihm die Pferde und Rennen ganz besonders am Herzen.

Mit großem Enthusiasmus nimmt Hein Bollow nach wie vor am Galopp-Geschehen teil. In erster Linie bei seinen Besuchen auf den Rennbahnen, vor allem natürlich in seiner Wahl-Heimat Köln, aber auch bei seinen Stippvisiten am Rennstall von Peter Schiergen im Weidenpescher Park.

Doch wegen der Corona-Pandemie ist alles anders: Bollow wohnt in einer Seniorenresidenz, die er in Zeiten der Ausbreitung des Virus nicht verlassen darf. Auch Besuche, über die Hein Bollow sich immer sehr freute, kann er aus diesem Grund derzeit nicht empfangen.

Wer ihn kennt, der weiß, wie sehr ihm die sozialen Kontakte fehlen. Daher startete der Kölner Rennverein nun einen bemerkenswerten Appell an die Turffans auf Facebook: „Unser Aufruf an alle Galoppsportfreunde: Schreibt ein paar nette Zeilen oder schickt ihm Fotos oder Ähnliches, um Hein Bollow zu zeigen, dass er auch jetzt noch zur Rennsportfamilie gehört und nicht vergessen ist.“

Die Adresse erhält man per persönlicher Facebook-Message an den Renn-Verein. Hier der Link: https://www.facebook.com/koelngalopp

Auch der Kölner „Express“ schloss sich dieser Aktion an und wird Nachrichten an Hein Bollow weiterleiten. Hier können Beiträge an „post@express.de“ gesendet werden.

Quelle: Deutscher Galopp

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