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Galopp Köln: Renntag erstmals wieder mit Zuschauern

Bis zu 300 Besucher können Veranstaltung am Samstag vor Ort verfolgen.
Saison-Premiere auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch: Durch die ab dem 15. Juli geltende und angepasste Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen sind beim Renntag am Samstag zum ersten Mal in Köln wieder Zuschauer zugelassen. Bis zu 300 Besucher können die insgesamt neun Rennen (Start: 14 Uhr) vor Ort verfolgen. Alternativ berichtet der TV-Sender „Sport1“ von den Rennen. Außerdem steht allen Galoppsport-Interessierten ab 13.40 Uhr unter www.koeln-galopp.de wieder eine kostenfreie Live-Übertragung der Rennen zur Verfügung.

„Wir sind erstmal froh, dass es wieder vorwärts geht und wir zumindest 300 Personen am Renntag auf die Anlage lassen dürfen“, so Philipp Hein, Geschäftsführer des Kölner Renn-Vereins. „Aus finanzieller Sicht ist das allerdings nur ein schwacher Trost. Daher sind wir weiterhin sehr bemüht, gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln und der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ein Konzept auf den Weg zu bringen, welches angepasst an die Regelungen für Zoos und Freizeitparks bis zu 4.300 Personen in dem 30.000 m² großen Zuschauerbereich ermöglichen könnte. Die Rennbahn als Open-Air Location bietet dazu alle Möglichkeiten.“

Gleich in der Auftaktprüfung stellen sich talentierte Zweijährige vor. So sattelt Lokalmatador Henk Grewe mit All in Love (Andrasch Starke) ein Pferd, dem ein guter Ruf vorauseilt. Auch im Derbyjahrgang sind die Kölner Trainer kopfstark vertreten. Trainer Andreas Suborics schickt gleich ein Duo mit dem Wittekindshofer Next Dawn (Alexander Pietsch) und Asmara (Clement Lecoeuvre) aus dem Gestüt Etzean ins Geschehen. Allen ein Schnippchen schlagen möchte auch Henk Grewes True Hero, der unter Andrasch Starke eine gute Rolle spielen sollte. Zu beachten ist außerdem Heal the World in den Farben von Eckhard Sauren und Fußball-Torhüter Timo Horn für den Stall Eines Tages, der sein Debüt auf der Heimatbahn in Köln geben wird. Nach den letzten Eindrücken sollte sich der Sea the Moon-Sohn unter Jockey Lucas Delozier im Endkampf wiederfinden.

Im sportlich wertvollsten Rennen des Tages, einer Prüfung der zweithöchsten Handicap-Kategorie über 1.850 Meter, startet der amtierende Jockeychampion Bauyrzhan Murzabayev (Gütersloh) mit Wildfang.

Foto-Quelle: Sabine Effgen/Kölner Renn-Verein

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