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Traben Mariendorf: Überraschende „Krönung“ für Thorsten Tietz

Sechs Hauptläufe um „Züchter-Kronen“ für Zwei-, Drei- und Vierjährige.
Am zweiten Veranstaltungstag um die „Züchter-Kronen“ (Breeders Crown) wurden am Sonntag allein sechs Hauptläufe für zwei-, drei- und vierjährige Pferde, jeweils getrennt nach Geschlechtern, auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf entschieden.

Für eine große Überraschung sorgte dabei der frühere Recklinghäuser Thorsten Tietz (Foto/Schöneiche), der mit dem 151:10-Außenseiter River Flow den mit 35.268 Euro dotierten Hauptlauf für die vierjährigen Hengste und Wallache für sich entschied. Bei den gleichaltrigen Stuten (44.086 Euro) triumphierte die 15:10-Favoritin Rock my Dreams  mit ihrem bayerischen Trainer Josef Franzl (Arget-Sauerlach) im Sulky.

Für ein noch größeres Toto-Beben sorgte der Sieger im Hauptlauf der dreijährigen Hengste und Wallache um 29.089 Euro. Hier gewann Because you love me, gesteuert vom Niederländer Jaap van Rijn , zum Totokurs von 325:10 vor den weiteren Außenseitern Gerben (341:10) und Ito (1.790:10). Die Dreier- und Viererwette wurden in diesem Rennen nicht getroffen. Bei den dreijährigen Stuten (ebenfalls mit 29.089 Euro dotiert) war dagegen nicht unerwartet Stutenderby-Siegerin Kyriad Newport (32:10) mit dem deutschen Berufsfahrer-Champion Michael Nimczyk (Willich) für den Berliner Rennbahn-Besitzer Ulrich Mommert erfolgreich.

Bei den zweijährigen Hengsten und Wallachen (20.969 Euro) freuten sich die beiden Fußball-Spielerberater Thorsten Weck (Düsseldorf) und Roger Wittmann (Ludwigshafen) über den Sieg ihrer 89:10-Chance Ole Bo mit dem Italiener Pietro Gubellini. Den Hauptlauf der zweijährigen Stuten (26.212 Euro) sicherte sich die 22:10-Favoritin ALL IN LOVE mit ihrem niederländischen Trainer Dion Tesselaar.

Bereits am Samstag waren auf der Derbybahn die beiden Hauptläufe für die fünf- bis siebenjährigen Stuten bzw. Hengste und Wallache entschieden worden.

Bei insgesamt 14 Prüfungen, in denen inklusive der Züchterprämien rund 210.000 Euro Preisgeld an die Sieger und Platzierten ausgeschüttet wurden, flossen am Sonntag 316.955 Euro durch die Wettkassen. Das entspricht einem Schnitt von 22.639 Euro pro Rennen. Davon wurden 75.390 Euro (Schnitt 5.385 Euro) auf der Rennbahn selbst gewettet.

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