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Traben Gelsenkirchen: Michael Nimczyk rettet deutsche „Ehre“

Sechs von sieben Rennen werden von niederländischen Fahrern gewonnen.
Auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen räumten am Mittwoch wieder einmal die Gäste aus den Niederlanden ab, gewannen sechs der insgesamt sieben Rennen. Neben Dion Tesselaar, der als Fahrer zweimal und als Trainer sogar dreimal erfolgreich war, trugen sich auch seine Landsleute Tom Koooyman, Jeffrey H. Mieras, Jaap van Rijn und Erwin Bot in die Siegerliste ein.

Die deutsche „Ehre“ rettete Berufsfahrer-Champion Michael Nimczyk (Foto) aus Willich, der in einer mit 3.500 Euro dotierten Prüfung mit dem 19:10-Favoriten Jacques Villeneuve erfolgreich war. In diesem Rennen sorgte sein niederländischer Schwager Robbin Bot, der mit dem 148:10-Außenseiter Loaded Eliyas für Besitzer Hans-Ulrich Bornmann (Ennepetal) Zweiter wurde, sogar für einen Doppelsieg der Familie Nimczyk.

Als prominenter Gast stieg der belgische Weltklasse-Fahrer Jos Verbeeck dreimal in den Sulky. Der viermalige Gewinner des berühmten Prix d’Amerique in Paris-Vincennes ging jedoch leer aus. Am Ende standen ein siebter Rang und zwei Disqualifikationen (allerdings jeweils mit Außenseitern) zu Buche.

Bei insgesamt sieben Prüfungen verzeichnete der Rennveranstalter am Nienhausen Busch einen Wettumsatz von 25.229 Euro. Das entspricht einem Schnitt von 3.604 Euro pro Rennen. Da wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin keine Zuschauer zugelassen waren, kamen sämtliche Umsätze von außerhalb der Bahn.

Foto-Quelle: traberpixx.de

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