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Preußen Münster: Bernd Pfeifer als neuer Scout im Einsatz

66-jähriger Fußball-Lehrer war viele Jahre für SV Werder Bremen tätig.
Ein erfahrenes Auge ist im Scouting durch fast nichts zu ersetzen und das Feingefühl, Spieler und ihre Qualitäten richtig einschätzen zu können, im modernen Fußball eine wichtige Fähigkeit. Mit Bernd Pfeifer (Foto) hat sich der West-Regionalligist SC Preußen Münster jetzt die Unterstützung eines ganz erfahrenen Scouts gesichert, der Sportdirektor Peter Niemeyer und das Scoutingteam in ihrer Arbeit unterstützen wird.

„Mit Bernd konnten wir jemanden an Bord holen, der eine extrem große Expertise mitbringt, die wir in der Form noch nicht im Verein hatten“, zeigt sich SCP-Sportdirektor Peter Niemeyer sehr angetan vom Engagement des 66-Jährigen, der nach einem Jahr Pause noch einmal an der Hammer Straße loslegen will. „Wir haben hier bei Preußen ein unglaubliches motiviertes und junges Team, das jetzt von Bernd viel lernen kann. Dadurch versprechen wir uns einen großen Mehrwert und ich bin sehr glücklich, dass wir ihn von uns überzeugen konnten“, so Niemeyer weiter.

Als Trainer begann für Bernd Pfeifer der Weg, der ihn kurz vor der Jahrtausendwende in die Jugendabteilung des SV Werder Bremen führte. Dort war er lange Zeit für die U 15 und U 17 als Trainer verantwortlich, ehe er sich entschied, die Rolle des Chefscouts an der Weser anzunehmen. Dort arbeitete er über viele Jahre erfolgreich mit dem damaligen Cheftrainer Thomas Schaaf und Manager Klaus Allofs zusammen, feierte mit den Grün-Weißen unter anderem 2004 den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Im gleichen Jahr absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Fußball-Lehrer. In seiner Zeit legte er den Verantwortlichen Spieler wie Frank Baumann, Miroslav Klose oder Kevin De Bruyne wärmstens ans Herz. Später wechselte Pfeifer noch gemeinsam mit Schaaf zu Eintracht Frankfurt und Hannover 96, ehe es ihn 2018 zurück zu seinen Wurzeln zum 1. FC Magdeburg zog.

„Peter Niemeyer hat mich besucht und mich überzeugt“, berichtet Bernd Pfeifer. „Der SC Preußen Münster ist ein aufstrebender Verein mit viel Tradition. Peter hat mir auch gezeigt, was in der Tribüne alles modernisiert wurde, das hat mich beeindruckt. In Bremen war es immer unsere Stärke, in einem kleinen Kollegium kurze Wege zu haben und kurzfristige Entscheidungen treffen zu können. Jetzt möchte ich meine Erfahrungen hier einbringen und dem Verein helfen“, so Pfeifer, der sich nach seinem Engagement in Magdeburg eigentlich schon in seine wohlverdiente Rente verabschiedet hatte. „Für mich war es ausschlaggebend, wie sich die Leute mir gegenüber verhalten haben. Ich habe das Vertrauen gespürt und den Wunsch, dass ich meine Expertise einfließen lasse. Jetzt möchte ich noch einmal mit anpacken“, erklärt Preußen Münsters neuer Scout.

Foto-Quelle: SC Preußen Münster

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