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Galopp Dortmund: Grewe-Stute auf den Spuren ihrer Mutter

Atomic Blonde gewinnt ebenso wie Alwina zwei BBAG Auktionsrennen.
Wie die Mutter so die Tochter: Vor fünf Jahren gewann Alwina die beiden lukrativen BBAG Auktionsrennen für Stuten, die innerhalb weniger Wochen auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel ausgetragen werden. Jetzt machte es ihre zweijährigen Tochter Atomic Blonde (Foto) nach: Dem Sieg Mitte September über 1.400 Meter folgte am Samstag auch der Erfolg im „Großen Preis der Wirtschaft“ über 1.600 Meter.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir trotz der Corona-Pandemie für diesen Tag kurzfristig viele Partner aus der Wirtschaft gewinnen konnten“, sagte Rennvereinspräsident Andreas Tiedtke. „Das hat uns geholfen, das zweite schwierige Pandemie-Jahr zu retten. Wir sind aber dennoch sehr froh, wenn wir im nächsten Juni den Großen Preis der Dortmunder Wirtschaft wieder als Rennen der höchsten Kategorie an seinem angestammten Platz mit vielen Zuschauern veranstalten dürfen.“

Der Rennverein nutzte den Renntag auch, um den Sensationssieg von Torquator Tasso am letzten Sonntag im Prix de l’Arc de Triomphe, dem wichtigsten Rennen in Europa, zu ehren. Siegreiter Rene Piechulek kommentierte das Rennen noch einmal nach und wurde danach von seinen Kollegen mit einer Sektdusche gefeiert. „Das war die vierte“, so der Jockey, der in Dortmund zwar leer ausging, aber seiner Begeisterung für den Rennsport so zum Ausdruck brachte: „Es ist egal, was für ein Rennen du gewinnst. Der Unterschied liegt nur darin, wie lange du benötigt, es zu verdauen.“

Nächster Stopp in Iffezheim bei Baden-Baden?

Rund 1.500 Galopprennsportfreunde verfolgten den Renntag bei idealen äußeren Bedingungen. Sie sahen den sicheren Erfolg von Atomic Blonde, die als 16:10-Favoritin in dem mit 52.000 Euro Preisgeld dotierten Hauptrennen an den Start ging. „Sie benötigt noch mehr Tempo im Rennen“, sagte Henk Grewe (Köln), der die Stute für das Gestüt Karlshof trainiert. „Wenn sie gut aus dem Rennen kommt, dann wird sie in der nächsten Woche in der Winterkönigin noch einmal laufen.“ Der Preis der Winterkönigin in Iffezheim bei Baden-Baden ist die wichtigste Prüfung für zweijährige Stuten in Deutschland. Ein starkes Rennen zeigte die Zweitplatzierte Run For Me, Sassica landete schon deutlich zurück auf dem dritten Rang.

Im Sattel der Siegerin saß Michael Cadeddu, der anschließend für Trainerin Scarlet Möller mit Innuendo (62:10) passenderweise auch den „Preis der Partner des Großen Preis der Wirtschaft“ über 1.600 Meter gewann. Zum Auftakt des Renntages holte sich Andrasch Starke (Langenfeld) mit der zweijährigen Stute Mountaha (29:10) den „Preis der Zementwerke“ über 1.600 Meter. „Beim ersten Start war sie noch ziemlich unreif. Jetzt hat sie meiner Meinung nach gegen einen sehr guten Gegner gewonnen“, sagte Trainer Markus Klug (Köln-Heumar). Dieser Gegner war der von Andreas Wöhler in Gütersloh vorbereitete Alessio, der bei seinem Lebensdebut als Zweiter durchaus überzeugte.

Spitzenjockey Andrasch Starke gewann auch noch das letzte Rennen auf Gras in diesem Jahr in Dortmund: Er siegte auf der von Christian von der Recke (Weilerswist) vorbereiteten Stute Orihimi (36:10) über die Extremdistanz von 3.200 Meter. Der nächste Renntag in Wambel findet am 7. November statt. Dann beginnt die Sandbahn-Saison.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Dortmunder Rennverein

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Hauptrennen am Samstag ist mit 52.000 Euro Preisgeld dotiert.

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