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RL West: Holt Preußen Münster verpassten Aufstieg 2023 nach?

Auch Wuppertaler SV wird bei Trainerumfrage hoch gehandelt.
Nur drei Tore fehlten dem Traditionsklub SC Preußen Münster in der abgelaufenen Saison in der Regionalliga West, um statt Rot-Weiss Essen Meister zu werden und in die 3. Liga aufzusteigen. Wenn es nach den aktuellen 18 Trainern in der West-Staffel geht, dann hat der „Adlerklub“ gute Chancen, den Aufstieg in der bevorstehenden Spielzeit 2022/2023 nachzuholen. Der aktuelle Vizemeister aus Münster gehört nach der Meinung sämtlicher Experten in der traditionellen FUSSBALL.DE-und MSPW-Trainerumfrage zum engsten Favoritenkreis.

Dicht dahinter folgt der Wuppertaler SV , den ebenfalls fast alle Trainer als Titelanwärter auf der Rechnung haben. Außerdem werden Rot-Weiß Oberhausen (elf Stimmen), der SV Rödinghausen (zehn) und Fortuna Köln (neun) als Meisterschaftsaspiranten genannt.

Als mögliche Überraschungsteams werden der ehemalige Bundesligist Alemannia Aachen, der in der zurückliegenden Saison noch lange um den Klassenverbleib bangen musste, und die U 21 des 1. FC Köln mit jeweils zwei Stimmen gehandelt. Die Aachener können gleich zu Beginn beweisen, ob sie mit den Spitzenteams mithalten können, denn das Team von Trainer Fuat Kilic bestreitet am Freitag, 22. Juli (ab 19.30 Uhr), im Traditionsduell bei Rot-Weiß Oberhausen das offizielle Eröffnungsspiel.

Fuat Kilic (Alemannia Aachen): Der SC Preußen Münster besitzt sehr viel Qualität und ist für mich der Favorit auf die Meisterschaft. Auch Fortuna Köln und den Wuppertaler SV, die sich sehr gut verstärkt haben, sowie den SV Rödinghausen habe ich auf dem Zettel. Wir wollen eine solide Runde spielen und die Leistungen aus der zurückliegenden Rückserie bestätigen. Wir streben möglichst einen einstelligen Tabellenplatz an.

Andreas Zimmermann (Rot Weiss Ahlen): Ich denke, dass einige Vereine im Rennen um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden werden. Der Wuppertaler SV und der SV Rödinghausen haben sich hervorragend verstärkt. Auch der SC Preußen Münster und Rot-Weiß Oberhausen werden sicherlich ganz weit oben landen – genau wie Fortuna Köln. Ich kann mir auch vorstellen, dass eines der U 23-Teams bis zum Schluss dabei ist. Für uns geht es darum, über dem Strich zu landen. Ein einstelliger Tabellenplatz ist eher Wunschdenken.

Jan Winking (1. FC Bocholt): Den Wuppertaler SV sehe ich sehr gut aufgestellt und habe ich ganz oben auf dem Zettel. Dahinter erwarte ich Preußen Münster und Fortuna Köln, die in der zurückliegenden Saison bereits gezeigt haben, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Wir streben als Aufsteiger den Klassenverbleib an, werden uns aber nicht verstecken und wollen uns als Verein den nächsten Schritt machen.

Giuseppe Brunetto (1. FC Düren): Der Wuppertaler SV und der SC Preußen Münster haben aus meiner Sicht die größten Ambitionen, weil beide Vereine bereits in der zurückliegenden Saison gezeigt hatten, dass sie oben mitspielen können. Rot-Weiß Oberhausen traue ich ebenfalls den Titel zu. Als Überraschungsmannschaft habe ich den SV Rödinghausen auf dem Zettel. Für uns geht es ausschließlich um den Klassenverbleib.

Nico Michaty (Fortuna Düsseldorf U 23): Preußen Münster ist für mich der Favorit auf die Meisterschaft. Dahinter sehe ich den Wuppertaler SV, Rot-Weiß Oberhausen, den SV Rödinghausen und beide Kölner Teams. Für uns ist vor allem wichtig, unsere zahlreichen jungen Spieler weiterentwickeln und an den Profifußball heranzuführen. Wir wollen bei vier Absteigern eine sorgenfreie Saison spielen und uns von den unteren Tabellenplätzen möglichst während der gesamten Saison fernhalten.

Thorsten Nehrbauer (1. FC Kaan-Marienborn): Preußen Münster, Rot-Weiß Oberhausen und der Wuppertaler SV sind für mich die ersten Anwärter für die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga. Als Überraschungsteam traue ich der U 21 des 1. FC Köln einiges zu. Für uns als Aufsteiger zählt dagegen nur der Klassenverbleib. Eine andere Zielsetzung wäre völlig unverhältnismäßig und vermessen.

Mark Zimmermann (1. FC Köln U 21): Den SC Preußen Münster, der in der abgelaufenen Saison nur ganz knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt war, und den Wuppertaler SV schätze ich am stärksten ein. Wir wollen wieder eine gute Rolle spielen, auch wenn diesmal ein größerer personeller Umbruch vollzogen wurde. Im Vordergrund steht bei uns die Entwicklung unsere Talente, die wir möglichst in den Profibereich begleiten wollen.

Markus von Ahlen (Fortuna Köln): Preußen Münster, den Wuppertaler SV, Rot-Weiß Oberhausen und den SV Rödinghausen erwarte ich im Kampf um die Meisterschaft ganz oben. Wir wollen nach dem großen personellen Umbruch mit den vielen Zugängen erst einmal eine Einheit werden und die Saison möglichst maximal erfolgreich gestalten.

Felix Bechtold (SV Lippstadt 08): Der Wuppertaler SV, Fortuna Köln und Preußen Münster ist für mich das Trio, das die besten Titelchancen besitzt. In der Verfolgerrolle sehe ich Rot-Weiß Oberhausen und den SV Rödinghausen. Wir haben erneut einen großen personellen Umbruch vollzogen, bleiben bodenständig und wollen erneut vier Mannschaften hinter uns lassen. Für uns geht es nur um den Klassenverbleib.

Eugen Polanski (Borussia Mönchengladbach U 23): Unser Ziel ist es, junge Talente bei ihrer Entwicklung ins Profigeschäft zu begleiten und außerdem möglichst viele Spiele gewinnen. Wir streben einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an. Der SC Preußen Münster ist für mich der Favorit auf die Meisterschaft.

Sascha Hildmann (SC Preußen Münster): Wir wollen unsere Fans mit Offensivfußball begeistern und möglichst erneut ganz oben mitmischen. Als größte Konkurrenten rechne ich mit Fortuna Köln, dem Wuppertaler SV, Rot-Weiß Oberhausen und dem SV Rödinghausen.

Mike Terranova (Rot-Weiß Oberhausen): Preußen Münster und der Wuppertaler SV haben für mich die besten Chancen, Meister zu werden. Beide Teams haben bereits in der zurückliegenden Saison gezeigt, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Wir wollen ebenfalls oben mitmischen, streben möglichst einen besseren Tabellenplatz als zuletzt an.

Carsten Rump (SV Rödinghausen): Der SC Preußen Münster hat unter anderem mit den Verpflichtungen von Marc Lorenz oder Andrew Wooten gezeigt, wohin der Verein will. Für mich ist Münster der Titelfavorit. Aber auch mit dem Wuppertaler SV, Rot-Weiß Oberhausen und Fortuna Köln muss man rechnen. Alemannia Aachen habe ich als Überraschungsteam auf dem Zettel. Wir wollen an die guten Leistungen der abgelaufenen Saison anknüpfen und möglichst permanenten Kontakt zu den oberen Tabellenplätzen halten.

Jakob Fimpel (FC Schalke 04 U 23): Es spricht einiges dafür, dass Fortuna Köln, der Wuppertaler SV und der SC Preußen Münster die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Alle Teams haben schon zuletzt oben mitgespielt und durch einige Transfers auf sich aufmerksam gemacht. Dazu könnte noch eine Überraschungsmannschaft kommen. Für uns geht es darum, uns als Team zu finden. Die individuelle Ausbildung und Förderung der jungen Spieler stehen in der Knappenschmiede im Vordergrund. Sportlich ist es in dieser attraktiven Liga unser Ziel, diesmal möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Sunday Oliseh (SV Straelen): Wir müssen uns in allen Bereichen steigern, wollen am Ende eine bessere Platzierung als Rang 15 in der abgelaufenen Saison erreichen und uns möglichst schnell von den unteren Tabellenplätzen fernhalten. Vorne erwarte ich Preußen Münster, Rot-Weiß Oberhausen und den Wuppertaler SV.

Christian Britscho (SG Wattenscheid 09): Für uns geht es ausschließlich um den Klassenverbleib. Dafür müssen wir kratzen und beißen. Im Kampf um die Meisterschaft räume ich dem SC Preußen Münster die größten Chancen ein. Dahinter erwarte ich den Wuppertaler SV, Rot-Weiß Oberhausen und vielleicht den SV Rödinghausen.

Daniel Brinkmann (SC Wiedenbrück): Der SC Preußen Münster, SV Rödinghausen und Wuppertaler SV sind für mich die drei Vereine, denen ich die größten Chancen auf den Meistertitel einräume. Für uns geht es erneut darum, den Klassenverbleib zu schaffen, weil die Liga durch die ambitionierten Aufsteiger noch stärker geworden ist.

Björn Mehnert (Wuppertaler SV): Ich gehe davon aus, dass die Liga durch die Auf- und Absteiger ausgeglichener sein wird. In den zurückliegenden Jahren konnten sich einige Teams oft schon früh absetzen. Das dürfte jetzt nicht der Fall sein. Neben Vizemeister SC Preußen Münster haben auch Fortuna Köln, Rot-Weiß Oberhausen und der SV Rödinghausen gute Karten. Auch ein Überraschungsteam – wie etwa Alemannia Aachen oder die zweiten Mannschaften der Profiklubs – kann ich mir in der Spitzengruppe vorstellen. Wir wollen unsere sportliche Entwicklung nach dem dritten Platz in der zurückliegenden Saison fortführen und im Idealfall bis zum letzten Spieltag oben mitmischen.

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