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SV Rödinghausen: Pokal-Niederlage mit bitteren Folgen

Torhüter Leon Tigges wurde mit Leistenproblemen ausgewechselt.
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass mit dem SV Rödinghausen in dieser Saison zu rechnen ist, dann lieferte das DFB-Pokal-Duell mit der TSG Hoffenheim den Beleg. Das Team von Trainer Carsten Rump, das in der Liga mit einem eindrucksvollen 5:0-Heimsieg gegen die U 21 des 1. FC Köln gestartet war, zwang den ambitionierten Bundesligisten dank einer konzentrierten Defensivleistung völlig verdient in die Verlängerung, hatte selbst Chancen zur Führung – und unterlag erst durch zwei späte Treffer der Hoffenheimer Zugänge Ozan Kabak (115.) und Grischa Prömel (118.) noch 0:2 (0:1). Besonders bitter: Kurz nach dem Rückstand blieb einem Kopfballtor von Abwehrspieler Julian Wolff wegen einer knappen Abseitsstellung die Anerkennung versagt.

Im Vergleich zum Köln-Spiel hatte sich Rump für eine Veränderung in seiner Anfangsformation entschieden. Für Offensivspieler Vincent Schaub rückte Abwehrspieler Niklas Wiemann in die Startelf. Gemeinsam mit den Außenverteidigern Wojtek Choroba (rechts) und Jonathan Riemer (links) sowie Kapitän Daniel Flottmann und Julian Wolfff bildete Wiemann eine robuste und sattelfeste Fünferkette, an der sich die Kraichgauer fast während der gesamten Spielzeit die Zähne ausbissen.

Auch von personellen Rückschlägen ließen sich die Ostwestfalen nicht unterkriegen. So musste Torjäger Damjan Marceta, der gegen die Kölner U 21 noch einen Doppelpack zur 2:0-Führung geschnürt hatte, schon nach 18 Minuten das Spielfeld verlassen. Bei einer guten Tormöglichkeit hatte der Serbe den Ball nicht getroffen und sich dabei am Oberschenkel verletzt. Wegen des Verdachts auf einen Muskelfaserriss droht ihm jetzt eine Pause.

Kurz nach der Pause erwischte es auch noch SVR-Torhüter Leon Tigges (Foto). Ausgerechnet an seinem 24. Geburtstag erwischte es den Schlussmann, der bis dahin die Null gehalten hatte, bei einer Abwehraktion an der Leiste. Für ihn kam Tiago Estevao, der im Sommer gemeinsam mit Jeff-Denis Fehr und Jan Bach vom Absteiger FC Wegberg-Beeck an den Wiehen gewechselt war, und demonstrierte mit einigen Glanzparaden in der Schlussphase und in der Verlängerung, dass auch er viel Qualität mitbringt. Bei den späten Gegentreffern war der überragende Deutsch-Portugiese machtlos. Die lange Zeit andauernde Hoffnung auf ein Elfmeterschießen erfüllte sich deshalb nicht.

„Das Team hat ein Riesenspiel abgeliefert“, lobte SVR-Geschäftsführer Alexander Müller. „Sehr schade, dass es nicht zum Elfmeterschießen gereicht hat.“

Foto-Quelle: SV Rödinghausen

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