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Galopp Dortmund: Schimmel Aradous siegt für Mario Hofer

Fünfjähriger Wallach wird seinem Ruf als Sandbahn-Spezialist gerecht.
Der ausgewiesene Sandbahn-Spezialist Aradous (Foto) bestätigte am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel seine Klasse. Er gewann den ersten sportlichen Höhepunkt des Tages, ein mit 5.500 Euro dotiertes Handicap-Rennen über 1.800 Meter. Der fünfjährige Schimmel wird von Mario Hofer in Krefeld trainiert.

Vor zwei Wochen siegte Aradous bereits über 1.800 Meter noch eine Klasse tiefer, doch auch die stärkeren Gegner konnten ihn über die gleiche Distanz erneut nicht beeindrucken. Die 62:10-Chance blieb leicht mit mehr als einer Länge vor Esprit de Corps. „Das Pferd ist top in Form. Wie er durchgezogen hat, das war schon toll“, freute sich Siegreiterin Amina Mathony.

Im letzten Rennen des Tages gab es für die 19-jährige Mathony mit dem Seriensieger Sweet Author allerdings eine bittere Niederlage. In einem Rennen über 2.500 Meter verpasste der sechsjährige Wallach den fünften Sieg in Folge in dieser Wintersaison. Stattdessen schnappte sich Anna van den Troost mit dem ebenfalls sechsjährigen Keep Away (30:10), trainiert von Bruce Hellier (Mülheim/Ruhr), das Rennen. Dem klaren Favoriten im kleinen Viererfeld blieb nur Platz zwei.

Amateurreiterinnen mit zwei Erfolgen

Zwei Siege landeten Amteurreiterinnen. Im 4. Lauf der „Taxi4horses Wintermeisterschaft der Amateure“ über 1.800 Meter war Anna-Lena Weidler auf dem fünfjährigen Saleron (53:10) erfolgreich. Trainer ist der Neu-Krefelder Marian Falk Weißmeier. Zuvor setzte sich Janina Boysen gegen die Berufsrennreiter mit der vierjährigen Vinnare (27:10) über die Sprintstrecke von 1.200 Meter durch. Für die von Frank Fuhrmann in Möser bei Magdeburg vorbereitete Stute war es bereits der zweite Sieg in diesem Jahr in Dortmund.

Zum Auftakt gewann Besitzertrainerin Janine Beckmann mit dem sechsjährigen The Riot (70:10) eine Prüfung über 2.500 Meter. Im Sattel saß Michael Cadeddu. Im Rennen der „FUN.wettstar.de Viererwette“ über 1.800 Meter hatte Agent Sim (51:10) mit einem späten Angriff unter Tommaso Scardino die Nase vorn gegen Stay First. Mandy’s Girl und Naduah belegten die weiteren Ränge in der Viererwette, die eine Quote von 19.018:10 einbrachte.

Ein spannendes Finale brachte der „Preis des Gola-Mineralölhandels Dortmund“ über 1.950 Meter. Jockey Robin Weber rettete sich auf dem sechsjährigen Fidelius (46:10), trainiert von Petra Gehm, knapp gegen Rigoletto ins Ziel. „Er ist ein Kämpfer, macht immer weiter“, lobte der Siegreiter. Im Sieglosen-Rennen über 1.800 Meter sorgte schließlich die vierjährige Oriental Air von Uwe Schwinn (Beckingen) als 169:10-Außenseiterin mit Concetto Santangelo für eine echte Überraschung.

Am nächsten Sonntag (12.März) geht es in Wambel schon wieder weiter. Unter anderem soll dann das erste Rennen für dreijährige Pferde in diesem Jahr stattfinden.

Foto-Quelle: Marc Rühl

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