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Galopp Düsseldorf: Schiergen-Schützling gewinnt Frühjahrs-Meile

132:10-Außenseiter triumphiert mit Schweizerin Sibylle Vogt im Sattel.


Der Sieger im ersten Rennen der höchsten Kategorie in dieser Saison auf deutschen Galopprennbahnen heißt Arcandi. In einem spannenden Finale holte sich der vierjährige Wallach aus dem Kölner Quartier von Trainer Peter Schiergen am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg vor 8.000 Zuschauern die mit 55.000 Euro dotierte Frühjahrs-Meile.

Unter der Schweizer Amazone Sibylle Vogt entschied ein Hals zugunsten des 132:10-Außenseiters gegen den Vorjahressieger See Hector unter Thore Hammer-Hansen. Dritter wurde Best Lightning unter Hugo Boutin. Beide platzierten Pferde werden ebenfalls in Köln von Henk Grewe und Andreas Suborics trainiert. Besitzer und Züchter des Siegers Arcandi ist das traditionsreiche Gestüt Ebbesloh aus Gütersloh, dessen Rennfarben seit 1912 existieren.

Peter Schiergen, Trainer von Arcandi, sagt: „Wir waren vor dem Rennen zuversichtlich, zumal er sehr gut gearbeitet hatte. Dass das Pferd Klasse hat, wussten wir. In einer Pause wurde er kastriert, das hat ihm ebenfalls gut getan.“

Eine starke Form zeigte auch der aus Mülheim angereiste Wallach Nepalo unter Anna van den Troost in der „Japan Association Trophy“, einem mit 15.000 Euro Preisgeld dotierten Rennen. Eine Nase entschied dabei für den von Yasmin Almenräder in Mülheim trainierten Kallisto-Sohn, der für den Bedburger Besitzer und Züchter Marc Rühl an den Start gekommen war.

Mit einem Favoritenerfolg hatte der 2. Kirschblüten-Renntag am Sonntag auf der Grafenberger Galopprennbahn begonnen. In der einleitenden Prüfung für vierjährige und ältere sieglose Pferde gewann die für Trainer Roland Dzubasz (Berlin-Hoppegarten) und das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) angetretene Stute Ultima unter Jockey Rene Piechulek (München). Im Dreijährigen-Rennen des Tages, dem „Breffka & Hehnke Cup“ über 2.100 Meter, gab es eine Galavorstellung von Gestüt Röttgens Erle zu sehen. „Ein besseres Pferd“, urteilte der Kölner Siegjockey Martin Seidl im Absattelring.

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