Startseite / Pferderennsport / Galopp / Jockey Adrie de Vries: Erst Derbysieg, dann Strafe

Jockey Adrie de Vries: Erst Derbysieg, dann Strafe

Niederländer gewinnt mit Weltstar zum ersten Mal das Deutsche Derby.


Der von Markus Klug (Köln-Heumar) trainierte Weltstar hat das 149. Deutsche Galopper-Derby gewonnen. Auf der Rennbahn in Hamburg-Horn setzte sich der dreijährige Hengst in dem mit 650.000 Euro dotierten „Rennen der Rennen“ auf deutschem Boden gegen zwölf gleichaltrige Konkurrenten durch. Jockey war der „Fliegende Holländer“ Adrie de Vries (Foto/NL). Weltstar, als 32:10-Mitfavorit in das „Blaue Band“ gegangen, gehört dem Gestüt Röttgen (Köln-Heumar), das sich über 390.000 Euro Siegprämie freuen kann.

Erfolgstrainer Markus Klug durfte sich sogar über einen Doppelsieg freuen. Denn sein Schützling Destino (75:10), geritten von Martin Seidl (Köln) für das Gestüt Park Wiedingen (Soltau), wurde Zweiter. Rang drei ging an den 29:10-Favoriten Royal Youmzain (Jockey: Eduardo Pedroza/Ravensberg) aus dem Trainingsquartier von Andreas Wöhler (Gütersloh) und dem Besitz von Jaber Abdullah (Dubai). Nach einem spannenden Zielsprint hatte die Rennleitung den Ausgang noch einmal überprüft. Auswirkungen auf die Reihenfolge hatte das keine, allerdings kassierte Siegjockey de Vries eine Sperre von fünf Renntagen (im Zeitraum 22. bis 29. Juli).

Zweiter Derbysieg in Folge für Klug – Premiere für de Vries

Für Markus Klug und das Gestüt Röttgen war es sogar der zweite Derbysieg in Folge. Im Vorjahr hatte Windstoß unter Jockey Maxim Pecheur (Lohmar) das „Blaue Band“ für sich entschieden. Insgesamt stehen jetzt drei Derbysiege für Klug zu Buche. Den Premierenerfolg hatte er 2014 mit Sea The Moon eingefahren. Auch das Gestüt Röttgen kommt insgesamt auf drei Besitzersiege im Derby. Jockey Adrie de Vries hatte dagegen zuvor noch nie das Deutsche Derby gewonnen.

Die Derby-Reihenfolge 2018:

1. Weltstar
2. Destino
3. Royal Youmzain
4. Salve Del Rio
5. Aldenham
6. Sweet Man
7. Jimmu
8. Emerald Master
9. Guiri
10. Star Max
11. Zargun
12.Ecco
13. Capone

Das könnte Sie interessieren:

Galopp Köln: Diplomat beschert Eckhard Sauren Heimsieg

Siebenjähriger Hengst gewinnt Meilen Trophy als 118:10-Außenseiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.