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Galopp Krefeld: Gewinnt Grewe Ratibor-Rennen zum dritten Mal?

Kölner Trainer im Zweijährigen-Klassiker am Sonntag mit guten Chancen.
Am Sonntag steigt auf der Galopprennbahn in Krefeld (Foto) mit dem Herzog von Ratibor-Rennen (55.000 Euro, 1.700 Meter, 6. Rennen gegen 15.45 Uhr) das letzte Rennen des Jahres in Deutschland auf höchster Ebene. Dieser Höhepunkt für zweijährige Pferde ist auch gleichzeitig das Hauptereignis am einzigen Renntag 2020 im Krefelder Stadtwald.

Freuen dürfen sich die Galopprennsport-Freunde, die den Renntag wegen der Corona-Beschränkungen lediglich per Livestream verfolgen können, auf einige hoffnungsvolle Kandidaten. Der Kölner Trainer-Champion Henk Grewe gewann das Rennen in den letzten beiden Jahren mit den „Hochkarätern“ Donjah und Wonderful Moon. Diesmal hat er erneut zwei Hoffnungen am Start: Gestüt Winterhauchs Dolcetto (Michael Cadeddu) und der Auenqueller Virginia Storm (Andrasch Starke) führten sich mit Siegen bestens ein. Letztgenannter blieb dabei minimal vor dem von Andreas Wöhler (Gütersloh) aufgebotenen Novellini (Bauyrzhan Murzabayev).

Mythico, den der Mülheimer Trainer Jean-Pierre Carvalho mit Lukas Delozier ins Rennen schickt, hielt sich als Dritter im „Preis des Winterfavoriten“ in Köln erstklassig. Sardasht (Andreas Helfenbein) aus dem Stall von Waldemar Hickst (Köln) war im Zukunftsrennen und im Gran Criterium als Vierter bzw. Dritter gut unterwegs. Deutschlands beste Amazone, die gebürtige Schweizerin Sibylle Vogt, ist die Partnerin vom Kölner Sieger Sporting. Er ist die letzte Chance von Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Hannover) vor seinem Karriere-Ende auf einen weiteren Erfolg in einem so hochkarätigen Rennen. Peter Schiergen (Köln) nannte für den Freiburger Stall Nizza die einzige Stute Turandot (Wladimir Panov) nach, die in Hannover brillierte.

Insgesamt umfasst das Programm in Krefeld sieben Prüfungen ab 13.15 Uhr, darunter auch ein Rennen über 1.700 Meter (4. Rennen gegen 14.45 Uhr). Die aus Hoppegarten anreisenden Braveheart (Andreas Helfenbein) und Call me Mister (Bauyrzhan Murzabayev) haben eine sehr ertragreiche Saison hingelegt und sind erneut erste Wahl. Auch den frischen Berliner Gewinner Wildfang (Martin Seidl) darf man weit vorne erwarten. 10.000 Euro werden in der Viererwette des 5. Rennens gegen 15.15 Uhr (1.300 Meter) ausgeschüttet.

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