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Traben Berlin-Mariendorf: Michael Nimczyk als Bahnchampion geehrt

Erfolgreichste Aktive der Saison 2021 auf der Derby-Bahn ausgezeichnet.
Auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf stand am Sonntag neben den neun Rennen, die vor allem von Jochen Holzschuh (Dülmen) und Thorsten Tietz (Schöneiche) mit jeweils drei Siegen dominiert wurden (MSPW berichtete), die Ehrung für die Bahnchampions 2021 im Mittelpunkt.

Zum ersten Mal in der langen Geschichte der 1913 eröffneten Bahn gab es bei diesem feierlichen Anlass eine überdeutliche feminine Note. Denn in der Mehrzahl der Wertungsrubriken waren weibliche Aktive erfolgreich. Karin Walter-Mommert (auf dem Foto 2.v.l.), Margitta Föllmer (2.v.r.) und die ebenso wie der alte und neue Trainer-Champion Wolfgang Nimczyk (Willich) sowie die beiden „Traber des Jahres“ Days of Thunder und Paris Turf nicht vor Ort weilende Emma Stolle setzten sich in den Besitzer-, Züchter und Amateurfahrer-Sparten durch. Der Titel als bester Berufsfahrer ging erwartungsgemäß einmal mehr an den Deutschen Meister Michael Nimczyk (3.v.l.). Der „Goldhelm“ aus Willich hatte immerhin 58 seiner insgesamt 188 Saisontreffer auf der Mariendorfer Piste erzielt.

Bei der von Nicolai Laaser im Winner-Circle moderierten Ehrung fand vor allem Karin Walter-Mommert – angesprochen auf ihren neuen vierbeinigen Superstar Tetrick Wania und weitere imposante Saisonsieger ihres Rennstalles – berührende Worte. „Natürlich prägen sich diese Erfolge ins Gedächtnis ein und man genießt die schönen Momente“, so die erfolgreichste Besitzerin. „Aber es gibt viele andere Dinge, die mich ebenso  bewegen: Der tiefe Dank zum Beispiel, den ich empfinde, wenn sich ein Pferd von einer schweren Krankheit erholt hat. Die innere Ruhe, die ich spüre, wenn ich unsere Traber-Rentner auf der Koppel beobachte. Dies ist zumeist viel wichtiger als das Resultat eines Rennens. Und es gibt Pferde, die für immer in meinem Herzen behalte und die manchmal sogar Schicksal gespielt haben – wie mein unvergessener Lion. Ohne ihn hätte ich meinen Mann Uli niemals kennengelernt.“

Foto-Quelle: Marius Schwarz/Trabrennverein Berlin-Mariendorf

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